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Leipzig (ots) - MDR und BR bündeln ihre Kräfte für ein weiterhin vollwertiges
Klassikangebot im Radio: Ab dem 12. Oktober 2026 ist BR Klassik auf der
bisherigen DAB+ Frequenz von MDR Klassik in Mitteldeutschland zu hören. Damit
reagieren Mitteldeutscher Rundfunk und Bayerischer Rundfunk auf die Vorgaben des
Reformstaatsvertrags und sichern zugleich gemeinsam ein vollwertiges
Klassikangebot im Radio. Trotz der Einstellung von MDR Klassik im DAB+ Radio
bleiben die Inhalte für das Publikum weitgehend erhalten: Konzertübertragungen,
Kulturberichte, Podcasts und beliebte Formate aus Mitteldeutschland werden
künftig ARD-weit über digitale Plattformen wie ARD Sounds
(https://www.ardsounds.de/) , ARD Klassik YouTube
(https://www.youtube.com/@ARDKlassik/streams) , ARD Mediathek
(https://www.ardmediathek.de/) sowie in Teilen über BR Klassik und MDR Kultur
verbreitet.
Zum 12. Oktober 2026 wird das Radioprogramm MDR Klassik nicht länger als
eigenständige DAB+ Radiowelle verbreitet. Auf der bisherigen DAB+ Frequenz in
Mitteldeutschland ist künftig BR Klassik zu hören. Die Umstellung erfolgt im
Zuge der Umsetzung des Reformstaatsvertrags der Länder und ist Teil der
vereinbarten Strukturreformen innerhalb der ARD. Daraus folgt, dass der MDR drei
DAB+ Programme einstellen muss, MDR Klassik ist eines davon. Die Aufschaltung
von BR Klassik bedeutet ausdrücklich kein Ende der Inhalte von MDR Klassik. Zwar
entfällt die eigenständige DAB+ Verbreitung, Inhalte aus Mitteldeutschland
werden jedoch weiterhin über mehrere Ausspielwege verbreitet und erreichen ihr
Publikum über die Webseite und den Instagram-Kanal von MDR Klassik, ARD Sounds,
die ARD Mediathek, ARD Klassik YouTube, über MDR Kultur und nicht zuletzt BR
Klassik.
Gemeinsames Engagement für die Klassik in der ARD
Mit der Kooperation setzen MDR und BR ein Zeichen für die gemeinsame
Verantwortung der ARD im Kulturbereich. Trotz notwendiger struktureller
Veränderungen bleibt die klassische Musik ein wesentlicher Bestandteil des
öffentlich-rechtlichen Auftrags. Die beiden Sender verbinden die Reform mit dem
Ziel, vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen und gleichzeitig ein starkes
Angebot für Klassikliebhaberinnen und Klassikliebhaber zu sichern. Durch die
Verbindung der bundesweit geschätzten Marke BR Klassik mit der redaktionellen
Expertise von MDR Klassik entsteht ein Angebot, das die kulturelle Vielfalt der
ARD abbildet und die bedeutende Musiktradition Mitteldeutschlands weiterhin
sichtbar macht. So bleibt die Klassik in der ARD auch künftig stark, vielfältig
und für das Publikum leicht erreichbar.
Klassik aus Mitteldeutschland bleibt Teil des Angebots
Mit der Übernahme der bisherigen Radiofrequenz von MDR Klassik durch BR Klassik
stellen der Mitteldeutsche Rundfunk und der Bayerischer Rundfunk gemeinsam
sicher, dass Klassikfans in Mitteldeutschland auch künftig über DAB+ ein
vollwertiges, hochwertiges Klassikprogramm der ARD empfangen können.
Gleichzeitig bleibt die Kompetenz und journalistische Arbeit von MDR Klassik
erhalten: Die Redaktion produziert weiterhin Konzertmitschnitte, Kulturberichte,
Podcasts und Klassikangebote aus Mitteldeutschland, die über digitale
Plattformen ARD-weit verbreitet werden. BR Klassik übernimmt künftig im Radio
unter anderem den erfolgreichen "Bach-Kanal mit Maul und Schrammek" oder das
"Orgelmagazin" mit Claus Fischer. Auch Konzertübertragungen mit Schwerpunkt auf
den Musiklandschaften Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden weiterhin
ihren festen Platz im ARD-Klassikangebot haben. Klassik aus der
traditionsreichen mitteldeutschen Kulturregion bleibt so ein unverzichtbarer
Bestandteil der Klassikberichterstattung innerhalb der ARD.
Bewährte Inhalte auf neuen Wegen
Für die Hörerinnen und Hörer bedeutet die Umstellung vor allem eine neue
technische Verbreitung. Wer bisher MDR Klassik über DAB+ empfangen hat, findet
auf derselben Frequenz künftig BR Klassik und muss in der Regel lediglich einen
neuen Sendersuchlauf durchführen.
Pressekontakt:
MDR, Kommunikations- und Mediendesk, E-Mail: mailto:kommunikation-desk@mdr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7880/6359006
OTS: MDR Mitteldeutscher Rundfunk
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