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Naga Bay/Ägypten (ots) - Jetzt muss München zeigen, was geht" -
Sporthilfe-Athletinnen und Athleten freuen sich über Deutsche Olympiabewerbung
In einer Hinsicht waren sich die Athletinnen und Athleten des diesjährigen
Sporthilfe Club der Besten schon vor der DOSB-Entscheidung einig: Olympische und
Paralympische Spiele sollen nach Deutschland kommen! Jetzt ist die Entscheidung
gefallen: München wird sich um die Austragung der Spiele 2036, 2040 oder 2044
bewerben. Zahlreiche Sportlerinnen und Sportler kamen heute Nachmittag im
Aldiana Club Naga Bay in Ägypten zusammen, um im Rahmen des Sporthilfe Club der
Besten die Entscheidung gemeinsam zu verfolgen.
Ricarda Funk, Kanuslalom-Olympiasiegerin: "Ich freue mich total, aber ich muss
sagen, ich habe irgendwie zwei Herzen in der Brust: Heimat gegen Wahlheimat.
Aber München bzw. Augsburg ist der Ort, an dem ich tagtäglich hart trainiere.
Und auch Augsburg ist Teil der Olympia-Bewerbung. Deswegen freue ich mich, dass
München jetzt international ins Rennen gehen kann. Ich drücke schon mal fest die
Daumen, denn ich glaube, Olympische Spiele bewegen, Olympische Spiele bringen
die Menschen zusammen: Endlich wieder gemeinsam große Ziele haben!"
Niklas Kaul, EM-Silbermedaillengewinner im Zehnkampf: "Am Ende ist egal, wo es
stattfindet, solange die Spiele nach Deutschland kommen. Das ist das
Allerwichtigste. Ich glaube, dass Olympische Spiele Menschen zusammenbringen,
Barrieren überwinden und ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen können. Aber jetzt
müssen wir gucken, dass die Olympischen Spiele auch wirklich nach Deutschland
kommen."
Max Rendschmidt, Kanu-Olympiasieger: "Ich komme aus dem Rheinland bzw. aus dem
Pott und bin schon ein bisschen traurig, dass es nicht die Heimatstädte geworden
sind. Aber nichtsdestotrotz bin ich froh darüber, dass Deutschland sich wieder
für Olympische Spiele bewirbt. Jetzt muss München zeigen, was geht, und sich im
nächsten Schritt gegen die internationalen Metropolen durchsetzen, die sich auch
bewerben. Der Sport und ganz Deutschland können davon nur profitieren. Dem
Nachwuchs kann ich nur sagen: Bleibt dran und gebt Gas!"
Michael Jung, Olympiasieger im Vielseitigkeitsreiten: "Ich freue mich riesig.
Ich glaube, das bringt ganz viel Motivation für alle, für alle Sportstätten, für
alle Jugendlichen, für alle, die was mit dem Sport zu tun haben, und auch die
positiven Bilder, die in die Welt hinausgetragen werden. Wenn die Olympischen
Spiele nach Deutschland kommen, motiviert mich das auf jeden Fall noch mal mehr,
dort auch anzutreten. Ich konnte bereits in Aachen erleben, wie es ist, eine
Heim-Weltmeisterschaft zu haben. Da kommen so viele Freunde, so viele Menschen,
die den Sport einfach lieben. Bei Olympischen Spielen, egal in welchem Bereich,
ist das außergewöhnlich, und ich glaube auch eine Riesen-Chance."
Taliso Engel, Paralympicssieger im Schwimmen: "Ich glaube, dass wir in der
Förderung sehr viel im Nachwuchs arbeiten müssen und dass die Sportstätten auf
Vordermann gebracht werden, damit der Nachwuchs gute Trainingsbedingungen hat
und sich voll vorbereiten kann. Ich glaube, dass Olympische Spiele in
Deutschland sehr, sehr wichtig sind. Gar nicht unbedingt für die Stadt München,
aber für unser ganzes Land und die ganze Gesellschaft, die aktuell doch sehr
zwiegespalten ist. Ich hoffe, dass wir auf dem Weg zu den Olympischen und
Paralympischen Spielen ein Stück weit zusammenwachsen und durch die Spiele
Zusammenhalt bekommen."
Johannes Lochner, Bob-Olympiasieger: "Ich bin richtig happy. Ich habe ja selbst
ganz lange in München studiert und gearbeitet und habe auch ganz stark davon
profitiert, dass 1972 Olympische Spiele in München stattgefunden haben. Das ist
heute noch so präsent. Heim-Olympische Spiele sind das, was ich mir immer
gewünscht habe, und ich hoffe, dass mein kleiner Sohn dann vielleicht sogar
schon dabei sein kann."
Deborah Levi und Laura Nolte, Olympiasiegerinnen im Bob:
Deborah Levi: "Wir freuen uns natürlich sehr für München, aber wir hatten auch
ein bisschen gehofft, vielleicht auch NRW international repräsentieren zu
können." Laura Nolte: "Klar hätte ich es sehr schön gefunden, wenn es in meiner
Heimat gewesen wäre. Das wäre einfach etwas Einmaliges gewesen. Aber am Ende:
Hauptsache, die Spiele kommen nach Deutschland!"
Jacqueline Pfeifer, Olympiamedaillengewinnerin im Skeleton: "Schade für Köln.
Ich durfte da ein bisschen mitwirken und fand das Konzept echt gut. Aber ich
freue mich auch für München und dass Deutschland sich für Olympische Spiele
bewirbt. Ich hoffe, dass die Spiele nun auch nach Deutschland kommen. Zusammen
kann man viel erreichen. Jetzt müssen alle an einem Strang ziehen, und das ist
am Ende auch der Gedanke des Sports."
Max Hartung, Sprecher des Sporthilfe-Vorstands , war bereits gestern früh aus
dem Sporthilfe Club der Besten abgereist, um die Entscheidung live vor Ort in
Baden-Baden zu verfolgen: "Herzlichen Glückwunsch an München! Wir freuen uns,
dass der deutsche Bewerber um Olympische und Paralympische Spiele jetzt
feststeht und wir werden den weiteren Prozess mit voller Überzeugung begleiten.
In den vergangenen Tagen haben wir hier beim Sporthilfe Club der Besten viele
Gespräche mit Athletinnen und Athleten geführt. Dabei wurde deutlich: Olympische
und Paralympische Spiele im eigenen Land können eine enorme Kraft entfalten. Für
viele der rund 2.000 von der Sporthilfe geförderten Nachwuchsathletinnen und
-athleten wäre die Chance auf Olympische und Paralympische Spiele vor heimischem
Publikum ein besonderer Ansporn."
Hinweis an die Video-Redaktionen:
Die vollständigen Video-Statements zur deutschen Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele stehen hier zur freien redaktionellen Verwendung zur
Verfügung (© Sporthilfe): Sporthilfe Club der Besten 2026: Watchparty zur
Olympiabewerbung und weitere Highlights | Sport Presse Portal (https://www.sport
presseportal.de/news/mvdbUo/sporthilfe-club-der-besten-2026-watchparty-zur-olymp
iabewerbung-und-weitere-highlights)
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