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Hamburg (ots) - Jan Böhmermann spricht im ARD-Podcast "Deutschland3000 mit Eva
Schulz" ausführlich über das Ende des "ZDF Magazin Royale".
Seine Begründung für das Ende der Show fasst er so zusammen: "Der Joghurtbecher
ist ausgekratzt, dann muss man einen neuen Joghurtbecher aufmachen. Es nützt
nichts."
Von Host Eva Schulz darauf angesprochen, dass die Sendung endet, während die AfD
in zwei ostdeutschen Bundesländern Landtagswahlen stärkste Kraft wird antwortet
Böhmermann ironisch: "Ich übernehme mit diesem Schritt die politische
Verantwortung für das Versagen der Bundesregierung." Gespräche mit
Rechtsextremen lehne er ab: "Ich meine, ich bin wenig dogmatisch, aber ich
möchte nicht mit Rechtsextremisten reden und ich möchte nicht mit Leuten reden,
die Rechtsextremisten normalisieren."Auch die Einladung von Rechtsextremen auf
öffentliche Bühnen lehnt er ab: "Ich möchte nicht mit Rechtsextremisten in einem
Studio sitzen und mich mit denen unterhalten, auch nicht auf Podien. Und
Menschen, die glauben, dass man Leute, die die Demokratie zertreten wollen, auf
Bühnen heben sollte, und dass das dann besser wäre für die Demokratie, die halte
ich für ähnlich gefährlich. "
Wie es nach dem 18. Dezember, der letzten Folge des" ZDF Magazin Royale",
beruflich für Jan Böhmermann weitergeht, lässt er offen: "Ich muss die Nadel von
der Platte nehmen, um dann zu gucken, ob ich eine Platte umdrehe oder eine neue
auflege oder vielleicht mir einen CD-Spieler kaufe." Zu neuen Projekten sagt er:
"Wer mich einkauft oder die kreative Gruppe, mit der ich zusammenarbeite, weiß
ja, was er oder sie zu erwarten hat. Und natürlich bin ich kompromisslos,
wirklich kompromisslos und radikal im Herstellen des Programms."
Das ganze Gespräch zwischen Eva Schulz und Jan Böhmermann ist ab 30. September
2026, 6 Uhr, in ARD Sounds (https://www.ardsounds.de/sendung/deutschland3000-mit
-eva-schulz/urn:ard:show:c2c6cf0ba1f70fe4/) und als Videopodcast auf YouTube
(https://1.ard.de/D3000YT_Jan_Boehmermann?pm) zu hören und zu sehen.
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