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Köln (ots) -
- Service vor Ort: 1.000 Fachhändler in Europa binnen fünf Jahren geplant, rund
500 davon in Deutschland
- Sicherheit: Neue Modelle mit größeren Bremsscheiben, kürzerem Bremsweg und
Blinkern am Heck
- Transparenz: Reichweite wird bei Höchstgeschwindigkeit gemessen, so wie die
meisten fahren
Wer morgens mit dem E-Scooter zur Arbeit fährt, will sich vor allem auf eines
verlassen: dass er ankommt. Sicher, mit genug Akku und ohne wochenlang auf eine
Reparatur zu warten, wenn doch einmal etwas klemmt. Genau dort setzt Segway
jetzt an. Der weltweit umsatzstärkste Hersteller von E-Kickscootern hat in Köln
und Paris zwei neue Flaggschiffe vorgestellt: den ZT3 MAX und den MAX G3 Pro .
Die eigentliche Botschaft des Tages ging allerdings über die Scooter hinaus:
Sicherheit und hohe Kundenzufriedenheit stehen an erster Stelle. Dafür soll der
Service künftig näher und einfacher sein.
"Simply Moving" lautet die Mission des Unternehmens. Mobilität soll einfach und
alltagsgerecht sein und Spaß machen. Ein Spielzeug ist der E-Scooter aber längst
nicht mehr, denn aus dem Freizeitgerät ist eine ernstzunehmende
Fahrzeugkategorie für den Alltag geworden. Nach Zahlen des Gesamtverbands der
Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) waren in Deutschland Ende 2025 rund 1,66
Millionen E-Scooter versichert, mehr als doppelt so viele wie noch 2022.
"Wenn ein Produkt vom gelegentlichen Gebrauch zur täglichen Abhängigkeit wird,
ändert sich der Kern des Wettbewerbs", sagt Johnny Zhang, Vice President der
Segway Micromobility Business Group. Die entscheidende Frage laute heute: "Kann
ich mich darauf verlassen?" Sind Reichweite und Sicherheit vertrauenswürdig, ist
der Scooter leicht zu kaufen und leicht zu reparieren?
Marktführer mit Verantwortung
Segway ist laut Daten von Euromonitor International seit drei Jahren in Folge
die weltweit führende Marke bei E-Kickscootern und hat seit 2016 mehr als 16
Millionen Einheiten ausgeliefert. Aus dieser Größe leitet Segway eine
Verpflichtung ab. "Führung bedeutet nicht Marktanteil", so Zhang. "Sie bedeutet,
den Standard dafür zu setzen, wohin sich die Kategorie entwickeln sollte." Drei
Themen stehen für den Hersteller dabei im Vordergrund: Sicherheit, reale
Reichweitenangaben und ein Service nah am Kunden.
Sicherheit als Grundlage
Sicherheit gehöre zur DNA des Unternehmens, betont Segway. Bei den neuen
Scootern zeigt sich das auch an den Bremsen. So besitzen die präsentierten
Modelle Bremsscheiben mit 140 Millimetern Durchmesser, statt 120 Millimeter wie
bei den Vorgängern. Beim MAX G3 Pro verkürzt sich der Bremsweg dadurch laut
Hersteller um 15 Prozent. Ein intelligentes Bremssystem soll zudem verhindern,
dass das Hinterrad blockiert. Der ZT3 MAX koppelt mit dem kombinierten
Bremssystem ICBS Vorder- und Hinterradbremse.
Neu mit Blick auf Sicherheit sind außerdem Blinker am Heck, ein Wunsch vieler
Kunden. Wer abbiegt, ist damit auch für den Verkehr dahinter deutlich zu
erkennen.
Dass diese Sicherheitsbemühungen mehr als ein Werbeversprechen sind, zeigen auch
unabhängige Tests. Im E-Scooter-Test 2026 des ADAC erzielte der Segway Ninebot
F3 Pro D das beste Gesamtergebnis im Testfeld, in der Kategorie Sicherheit und
Haltbarkeit mit der Note 1,6.
Reichweite: So gemessen, wie man tatsächlich fährt
Zu Vertrauen und Kundenzufriedenheit gehört für Segway auch eine reale
Reichweitenangabe. Da die meisten Menschen mit voller Geschwindigkeit unterwegs
sind, misst das Unternehmen bei Höchsttempo und stellt diese Reichweite an die
erste Stelle. Den Wert im sparsamen Eco-Modus nennt es im Vergleich. Der MAX G3
Pro in der deutschen Version zeigt eine Reichweite von 100 Kilometer bei 20
km/h. Beim ZT3 MAX sind es 72 Kilometer bei Höchstgeschwindigkeit.
"Die Zahlen, die wir veröffentlichen, sollen dem entsprechen, was Fahrende
erleben", sagt Zhang. "Wir wollen lieber über reale Fahrerlebnisse konkurrieren
als über aufgeblähte Marketingzahlen." Geprüft wird im Labor und zusätzlich auf
der Straße. Das Messverfahren für die Reichweite bei Höchstgeschwindigkeit ließ
Segway 2024 nach eigenen Angaben als erster Hersteller vom TÜV Rheinland
zertifizieren. Der neue, strengere "Real Range"-Standard beendet den
Reichweiten-Test, sobald das Tempo auf 60 Prozent des Maximums fällt, statt, wie
sonst üblich, den Akku komplett leerzufahren.
Service: Die Werkstatt in der Nähe
Das größte Ziel in 2026 ist für Segway der Service. In den nächsten fünf Jahren
möchte das Unternehmen in Europa 1.000 Fachhändler als Partner gewinnen, rund
500 davon in Deutschland. Als "Segway Service Dealer" sollen diese direkt vor
Ort diagnostizieren und reparieren, einfach und unkompliziert, auch nach Ablauf
der Garantie. Für die Partner gibt es dafür ein eigenes Segway-Partnerportal.
Zugleich sollen die Fachhändler zu einem wichtigen Vertriebsweg werden, neben
großen Handelsketten und den eigenen Online-Kanälen.
"Service soll so zugänglich sein wie das Produkt selbst", meint Zhang.
Mitgedacht wird unkomplizierter Service schon bei der Entwicklung: modulare,
verwechslungssichere Bauteile, Schraubverbindungen, deren korrekter Sitz sich
auf einen Blick prüfen lässt und eine Ferndiagnose, die zur passenden Lösung
führt. Häufige Defekte sollen so innerhalb einer halben Stunde erkannt und
behoben sein. Wer lieber selbst reparieren möchte, bekommt Originalteile,
Anleitungen in mehreren Sprachen und Hilfe aus der Ferne, ohne die Garantie zu
verlieren.
Das Ziel dahinter ist eine hohe Kundenzufriedenheit, durch schnelle Reparaturen
und eine offene Kommunikation, wie schon bei der Reichweite. Dass der Ansatz
ankommt, zeigt eine Auszeichnung des Deutschen Instituts für Service-Qualität
(DISQ): In der Kategorie E-Scooter belegte Segway bei "Deutschlands
Qualitäts-Sieger 2026" mit 78,9 Punkten Platz eins.
Zwei Premium Scooter für Gelände und Arbeitsweg
Die präsentierten Modelle sind für verschiedene Anwendungen konzipiert. Der ZT3
MAX ist ein Allterrain-Scooter für schwieriges Gelände wie Kopfsteinpflaster,
Schotter und Steigungen. Sein Preis soll bei 1.099 Euro liegen. Der MAX G3 Pro
ist für Pendler mit langen Strecken gedacht und kostet 1.199 Euro. Die neuen
Scooter können bereits vorbestellt werden und sind ab November erhältlich. Beide
Flaggschiffe wurden im Rahmen der IFA 2026 in Berlin mit Gold Awards
ausgezeichnet.
"Unser Anspruch in Europa ist nicht nur, mehr Produkte zu verkaufen, sondern ein
vertrauenswürdiger Teil des Alltags zu werden", betont Zhang. "Wir stecken die
Komplexität in die Technik und geben Nutzern ein einfaches, nahtloses Erlebnis -
damit sie sich auf die Straße vor ihnen konzentrieren können."
Über Segway
Segway hat die Mikromobilität 1999 mit dem Personal Transporter geprägt und ist
heute nach eigenen Angaben weltweit führender Anbieter von
Mikromobilitätslösungen, von E-Scootern über E-Bikes und Powersports-Fahrzeuge
bis zu persönlichen Robotern. Mehr unter http://www.segway.com .
Pressekontakt:
Esther He
Head of Global PR Dept., Segway
E-Mail: mailto:naike.he@ninebot.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/183602/6368188
OTS: Segway Europe B.V.
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