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München (ots) -
Wie zeitgemäß sind die Privilegien von Beamten? Wer kümmert sich um die
Menschen, die zu Hause ihre Angehörigen pflegen - oft bis an die Grenzen der
eigenen Belastbarkeit? Zwei Fragen, zwei gesellschaftliche Herausforderungen,
eine gemeinsame Klammer: Wie reformfähig ist Deutschland, gerade in Zeiten
knapper Kassen?
In der zweiteiligen Reportagereihe "Wie reformfähig ist Deutschland?" gehen die
ARD-Moderatorinnen Jessy Wellmer und Caren Miosga diesen Fragen nach. In
"Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?" nimmt Jessy Wellmer den
Staatsdienst und seine Privilegien unter die Lupe. Caren Miosga richtet in "Und
wer fragt nach mir? - Pflegende Angehörige am Rande der Erschöpfung" den Blick
auf knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland, die ihre Familienmitglieder
zu Hause pflegen - und auf die Frage, wie viel sie dabei selbst leisten können
und müssen.
Mehr zu den Sendungen:
Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?
am Montag, 19. Oktober um 20:15 Uhr im Ersten und ab 16. Oktober, 18 Uhr in der
ARD Mediathek
Ein Film von Jessy Wellmer und Dominic Egizzi
Es wird wieder heftig diskutiert über das Beamtentum in Deutschland: Vor dem
Hintergrund der großen Reformen der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung
und den damit verbundenen sozialen Einschnitten stellen sich viele Menschen die
Frage: Sind die Privilegien, die Staatsdiener genießen, noch zeitgemäß? Ist es
gerecht, dass Beamte von der Sozialversicherungspflicht befreit sind, dass ihr
prozentuales Pensionsniveau deutlich über dem der Rente bei Angestellten liegt
und sie in der Regel privat krankenversichert sind? Wie reformfähig ist das
Land, wenn es um das Beamtentum geht? Diesen Fragen geht Jessy Wellmer in ihrer
neuen Reportage nach. "Ohne Beamte würden Teile unseres Staates nicht
funktionieren. Unser Anspruch ist es, einmal ganz sachlich zu schauen, in
welchen Bereichen wir noch Beamte brauchen und welche Privilegien noch
gerechtfertigt sind", so Jessy Wellmer.
Ergänzt wird die Reportage mit einer exklusiven infratest-dimap-Umfrage: Wie
blicken die Deutschen auf die Beamten? Und wie notwendig erachten sie Reformen?
Redaktion: Ben Bolz (NDR), Ute Beutler (rbb)
Und wer fragt nach mir? - Pflegende Angehörige am Rande der Erschöpfung
am Montag, 26. Oktober 2026 um 20:15 Uhr im Ersten und ab 23. Oktober in der
ARD Mediathek
Ein Film von Caren Miosga und Falko Korth
Es ist eine riesige Gruppe: Bis zu zehn Millionen Menschen pflegen in
Deutschland ihre Angehörigen zu Hause. Hinter dieser Zahl stehen persönliche
Schicksale, die der Pflegebedürftigen selbst, aber auch die der Familien, die
die Pflege leisten und für eine würdevolle Betreuung kämpfen. Caren Miosga hat
sich für die Dokumentation auf den Weg gemacht, diese Menschen zu treffen. Wie
groß ihre Belastung wirklich ist, mit welchen Herausforderungen pflegende
Angehörige täglich zu kämpfen haben und wie sie auf die Zukunft der Pflege
blicken, das zeigt die Reportage mit eindringlichen Begegnungen und Einblicken
in ein Thema, das angesichts des demografischen Wandels dringlicher ist denn je.
Caren Miosga ist auch aus eigener Erfahrung mit dem Thema vertraut: Als ihre
Mutter pflegebedürftiger wird und ihr Vater mit der Pflege seiner Frau
zunehmend an seine Grenzen gerät, müssen sie und ihre Geschwister sich
plötzlich ganz neuen Fragen stellen. Was ist das Beste für unsere Eltern? Was
kommt auf uns zu? Welche Entscheidungen sind zu treffen? "Deshalb ist dieses
Thema für mich nicht irgendeines, sondern ein ganz persönliches", sagt Caren
Miosga. "Viele der Fragen und Probleme, die in diesem Film zur Sprache kommen,
kenne ich von zu Hause."
Redaktion: Kathrin Becker (NDR), Astrid Harms (BR)
Pressekontakt:
Dr. Lars Jacob, ARD-Programmdirektion, Kommunikation/PR,
Tel.: 089/558944-898, E-Mail: lars.jacob@ard.de
Amelie Schwenke-Rolfs, Presse und Kommunikation NDR,
Unternehmenskommunikation,
Tel.: 040 4156 2309, E-Mail: a.schwenke-rolfs@ndr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6694/6370281
OTS: ARD Das Erste
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