|
Berlin (ots) - Bezahlbarer Wohnraum ist eine der wichtigsten Voraussetzung
dafür, dass junge Menschen eine Ausbildung beginnen und erfolgreich abschließen
können. Derzeit fehlen zehntausende Wohnplätze für Auszubildende. Das am 14.
Oktober in Berlin vorgestellte neue Bundesberatungsnetzwerk Azubi-Wohnen bündelt
künftig Beratung und Erfahrung, vernetzt relevante Akteure und unterstützt
dabei, bedarfsgerechte Angebote vor Ort zu entwickeln.
Hendrik Bollmann , wohnungspolitischer Sprecher :
"Mit der neuen Anlaufstelle für Azubi-Wohnen wird ein wichtiges Signal gesetzt.
Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale Voraussetzung, um junge Menschen für
Ausbildung und Studium zu gewinnen und die Fachkräftesicherung voranzubringen.
Ohne Wohnraum können Stellen nicht nachbesetzt werden, was unserer
Volkswirtschaft nachhaltig schadet. Denn Wohnen darf kein Stoppsignal auf dem
Weg zum Traumjob oder Wunschstudium sein. Und Bildungschancen dürfen nicht vom
Geldbeutel der Eltern abhängen. Gerade junge Menschen brauchen faire Chancen -
auf gute Bildung, ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe."
Ruppert Stüwe , zuständiger Berichterstatter im Haushaltsausschuss:
"Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für viele Auszubildende eine
Riesenherausforderung. Anders als bei den Studierendenwerken gibt es für das
Auszubildendenwohnen keine etablierten Strukturen. Wir bündeln deshalb die
Beratungskompetenzen zum Azubi-Wohnen mit einer neuen Anlaufstelle auf
Bundesebene. Der Bundestag stellt dafür im Bauhaushalt seit 2025 jährlich
300.000 Euro bereit. Auch der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 und
den Finanzplan bis 2030 sehen weitere Mittel für die Beratung vor. Damit
schaffen wir ein verlässliches Beratungsangebot bis 2029."
Heike Heubach, zuständige Berichterstatterin :
"Gutes Azubi-Wohnen muss sich an der Lebensrealität junger Menschen orientieren.
Deshalb müssen wir beim Azubi-Wohnen Versorgung und Unterstützung
zusammendenken. Junge Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse: Minderjährige
brauchen andere Angebote als internationale Auszubildende oder Azubis mit Kind.
Mit dem Bundesberatungsnetzwerk schaffen wir eine Struktur, die diese
Unterschiede berücksichtigt, gute Lösungen sichtbar macht und Kommunen, Betriebe
und Träger dabei unterstützt, passende Angebote vor Ort auf den Weg zu bringen."
Pressekontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
- Die Pressestelle-
Telefon: 030 227 52728
Email: mailto:presse@spdfraktion.de
Website: http://www.spdfraktion.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181322/6371076
OTS: SPD-Bundestagsfraktion
|