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Düsseldorf (ots) - Grünwelt Energie informiert über Umweltbilanz, sinnvolle
Sparpotenziale und gesetzliche Fristen beim Verbrennen von Holz im Kaminofen.
Der Winter bringt behagliche Wärme in viele Wohnzimmer, stellt die Umwelt
allerdings vor Herausforderungen. Theoretisch setzt Holz beim Verbrennen nur so
viel Kohlenstoffdioxid frei, wie der Baum im Wachstum aufgenommen hat. In der
Realität belasten lange Transportwege, übermäßiger Holzschlag und hoher
Feinstaubausstoß die Natur jedoch erheblich. Studien zeigen zudem, dass
Kaminöfen rund 40 Prozent der eingesetzten Endenergie verschwenden und den
Energieverbrauch von Gebäuden spürbar erhöhen (https://www.co2online.de/modernis
ieren-und-bauen/kaminofen/ist-heizen-mit-holz-umweltschaedlich/) . Ein bewusster
Umgang mit dem Rohstoff schont Geldbeutel und Ressourcen. Grünwelt Energie
(https://www.gruenwelt.de) fasst die wichtigsten Fakten und Empfehlungen
zusammen.
Welches Holz ist für den Kamin zu empfehlen?
Für einen sauberen Betrieb ist trockenes, naturbelassenes Holz aus regionaler,
zertifizierter Forstwirtschaft essenziell. Scheite benötigen mindestens zwei
Jahre Trocknungszeit, um einen Feuchtegehalt unter 20 Prozent zu erreichen.
Papier, Pappe oder behandeltes Holz gehören keinesfalls in den Brennraum, da sie
gefährliche Schadstoffe wie Dioxine sowie extrem viel Feinstaub freisetzen.
Experten raten zum Anzünden von oben mit speziellen Anzündhilfen. Die richtige
Luftzufuhr verhindert zudem unnötigen Rauch. Schließlich verbleibt Asche sicher
verpackt im Hausmüll, da sie Schwermetalle enthalten kann und nicht als Dünger
taugt.
Gesetzliche Vorschriften und moderne Alternativen
Die Erste Bundes-Immissionsschutzverordnung setzt strenge Vorgaben für den
Betrieb von Feuerstätten. Ältere Modelle, die zwischen 1995 und März 2010
installiert wurden, müssen festgelegte Grenzwerte für Feinstaub und
Kohlenmonoxid (https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/kaminofen-richtig-nutzen-
und-schadstoffe-reduzieren,heizen198.html#Kaminofen-Verbot-Strengere-Regeln-seit
-2025) einhalten. Erfüllen Anlagen diese Werte nicht, droht die Stilllegung oder
eine verpflichtende Nachrüstung mit einem Staubfilter. Bei Neuanschaffungen gibt
das Umweltzeichen "Blauer Engel" Orientierung für besonders emissionsarme
Geräte. "Wer nachhaltig heizen möchte, setzt auf effiziente Techniken und
ergänzt die Raumwärme idealerweise durch Ökostrom" erklärt Grünwelt Energie.
Pressekontakt:
Grünwelt Wärmestrom GmbH
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