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Apotheken geben Entwarnung: Keine Gefahr von Engpässen bei Grippemitteln und Antibiotika / Präsident der Apothekerverbände Thomas Preis hält Versorgung für gesichert

16.10.2026 03:05 Uhr Neue Osnabrücker Zeitung

Osnabrück (ots) - Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat zu Beginn der kalten Jahreszeit Entwarnung bei der Versorgung mit wichtigen Arzneimitteln gegeben. "Gerade bei den saisonalen Arzneimitteln wie Grippemitteln, Fiebersäften und Antibiotika können wir Apotheken Entwarnung geben. Da ist die Versorgung gesichert", sagte der Präsident Thomas Preis im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Er sehe keine Gefahr, dass es in diesem Jahr noch zu Engpässen bei Antibiotika kommen werde.

Trotz der Entwarnung bei Erkältungspräparaten blieben strukturelle Lieferengpässe von über 500 Arzneimitteln bestehen. Jede Apotheke müsse wöchentlich etwa 20 Arbeitsstunden investieren, um Alternativen für nicht lieferbare Präparate zu finden, Rücksprache mit Ärzten zu halten und Patienten zu beraten, so Preis. "Es ist wichtig, dass wir bei diesen Engpässen von unnötiger Bürokratie gegenüber den Krankenkassen entlastet werden. Es kostet uns schon jetzt sehr viel Zeit, die wir für die Versorgung von Patienten brauchen und nicht, um Dokumente auszufüllen", fordert der ABDA-Präsident.

Der Apotheken-Präsident rät dazu, die eigene Hausapotheke vor dem Winter rechtzeitig zu überprüfen. "In die Hausapotheke gehören Fieber- und Schmerzmittel", so Preis. Auch Nasenspray, Hustensaft sowie Corona- und Grippetests sollte man haben. "Erkrankungen kennen keine Ladenschlusszeiten und kein Wochenende".

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58964/6372130 OTS: Neue Osnabrücker Zeitung


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Neue Osnabrücker Zeitung
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