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Bonn (ots) - Juso-Chef Philipp Türmer hat im phoenix-Interview die Kritik der
Union an einer möglichen rot-grün-roten Koalition in Berlin zurückgewiesen. "Ich
habe den Eindruck, dass da vielen bei der Union in den letzten Tagen und Wochen
ein bisschen ihr Hufeisen auf den Kopf gefallen ist. Ich würde mir wünschen,
dass die CDU erst mal vor der eigenen Türe kehrt und dafür sorgt, dass sie eine
klare Haltung in der Abgrenzung auch gerade auf Länderebene zur AfD hat", sagte
Türmer.
Zwar stelle sich mit Blick auf die Berliner Linke die Frage: "Sind sie denn
überhaupt regierungswillig?" Die Wahl habe aber vor allem gezeigt, dass sich die
Berlinerinnen und Berliner "eine andere Regierung wünschen als die bislang von
der CDU geführte Regierung". Ein Bündnis aus CDU, Grünen und SPD komme deshalb
nicht infrage, auch wegen des zentralen Wahlkampfthemas Wohnen. Hier sei die
Berliner CDU "politisch, personell ja fast überhaupt nicht von der Berliner
Vermieterlobby zu trennen". Türmer habe selbst erlebt, "wie da mit Zähnen und
Klauen quasi die Interessen der Vermögenden verteidigt werden und man sich
überhaupt nicht darum kümmert, dass viele Berlinerinnen und Berliner sich die
Miete nicht mehr leisten können".
Das ganze Interview sehen Sie hier: phoenix tagesgespräch - phoenix (https://www
.phoenix.de/sendungen/gespraeche/phoenix-tagesgespraech/mit-philipp-tuermer-juso
-a-5240593.html?ref=aktuelles)
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