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Frankfurt (ots) - Spät, aber besser denn gar nicht hat die Europäische Union
ihre Arktisstrategie erneuert. Doch wichtiger als die wohlklingenden
Ankündigungen wird sein, was das vereinte Europa tatsächlich umsetzt. Es wäre
nicht das erste Mal, dass Brüssel mehr verspricht, als es realisieren kann.
Positiv ist allerdings, dass Deutschland und die anderen EU-Staaten bei dem
Thema dranbleiben und nach der jüngst verkündeten milliardenschweren
Unterstützung Grönlands im Norden des alten Kontinents weiter ihre Interessen
wahren wollen. Politisch ist das nicht nur ein starkes Signal an Russland und
China, die den Europäern einen Schritt voraus sind im nicht mehr ganz so ewigen
Eis. Auch für Trumps USA ist mit der Strategie die klare Botschaft verbunden,
sich dort behaupten zu wollen - verknüpft mit dem Angebot der Zusammenarbeit.
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