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Berlin (ots) - Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands
Deutsches Baugewerbe (ZDB), zum Referentenentwurf des Gebäudetyp E des
Bundesjustizministeriums:
"Wir als Bauwirtschaft begrüßen es ausdrücklich, dass die Bundesregierung mit
einiger Verspätung den Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E vorgelegt hat. Es ist
dringend notwendig, dass wir einfacher und günstiger bauen können. Es geht nicht
darum, die Standards für Sicherheit zum Beispiel bei Statik oder Brandschutz
abzusenken.
Vielmehr sollen Bauherren die Möglichkeit bekommen, Komfort- und
Ausstattungsstandards abzusenken, wenn sie dies möchten. Lieber eine Wohnung mit
schlankeren Querschnitten und weniger Steckdosen, dafür aber bezahlbar.
Über die genaue Ausgestaltung des Gebäudetyps E wird sicherlich im
parlamentarischen Verfahren noch beraten, da sich die Koalitionspartner in der
detaillierten Ausgestaltung auch noch nicht einig sind.
Wichtig ist jetzt, dass die Bundesländer reagieren und ihre Technischen
Baubestimmungen entsprechend vereinheitlichen, damit man günstiger bauen und auf
Komfort- und Ausstattungsmerkmale verzichten kann. So kann der Gebäudetyp E ein
wirklicher Bundesstandard werden und möglichst in allen Bundesländern in
gleicher Weise zur Anwendung kommen. 16 Gebäudetypen E in 16 Bundesländern kann
keiner wollen."
Pressekontakt:
Iris Rabe
Leiterin Abteilung Kommunikation und Presse
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
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