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Freiburg (ots) - Dass der "Spiegel" die Begleitumstände eines Interviews mit der
Berliner Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp publiziert hat, kann man für falsch
halten - aus Rücksicht auf die Linken-Politikerin und aus Respekt vor den Regeln
des Journalismus, die Vertraulichkeit gebieten, wo diese mit Recht gilt. Doch es
ist ein Grenzfall, der einen anderen Schluss ermöglicht. Denn er offenbart, wie
es um die Bedrohungslage in der Hauptstadt bestellt ist. Er zeigt, dass Eralp
tatsächlich Angst hat - und zwar vor einem Milieu in ihrer eigenen Partei. Und
er wirft ein Schlaglicht auf den Umstand, dass diese Partei weiterhin nicht
bereit ist, Konsequenzen aus der Verquickung von linkem Antisemitismus und
Organisierter Kriminalität zu ziehen. https://mehr.bz/bel304a
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