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Berlin (ots) - Zum Start der 31. Weltklimakonferenz (COP31) am 9. November in
Antalya fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) konkrete Fortschritte beim
globalen Ausstieg aus fossilen Energien. Nachdem die Staaten den Ausstieg aus
fossilen Energien schon 2023 beschlossen haben, muss die COP31 endlich eine
verbindliche Umsetzung von Maßnahmen mit verbindlichen Zwischenzielen auf den
Weg bringen.
Die DUH wertet zudem die bisherige Bilanz zur Reduktion des besonders
klimaschädlichen Treibhausgases Methan als unzureichend: Mit dem Global Methane
Pledge hatte sich die Bundesregierung dazu verpflichtet, die Methanemissionen
bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Trotz internationaler Verpflichtungen steigen
die Emissionen jedoch weiter. In diesem Jahr könnte die Abschlusserklärung der
COP zum ersten Mal eine Selbstverpflichtung der Staaten auf die Reduktion von
Methanemissionen enthalten. Die DUH fordert die Bundesregierung auf, sich für
eine ambitionierte und konkrete Formulierung einzusetzen.
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Die Abhängigkeit von Öl
und Gas ist nicht nur ein Klimaproblem, sondern auch ein wachsendes
Sicherheitsrisiko. Wer seine Energieversorgung auf fossile Importe stützt, macht
sich abhängig von geopolitischen Konflikten, Preissprüngen und autoritären
Regimen. Der Ausstieg aus fossilen Energien ist deshalb gleichzeitig eine Frage
des Klimaschutzes und der Energiesicherheit. Die COP31 muss den 2023
beschlossenen Ausstieg endlich mit einem konkreten Fahrplan voranbringen. Dass
Bundeskanzler Merz aufgrund 'anderweitiger Verpflichtungen' nicht an der
Weltklimakonferenz in Antalya teilnehmen will, ist ein verheerendes Signal. Die
Zeit der Versprechen ist vorbei: Jetzt müssen die Staaten liefern. Gerade Methan
heizt die Klimakrise besonders stark an und wird in der Landwirtschaft und im
Energiesektor weitgehend unreguliert emittiert. Deshalb sind wir zuversichtlich,
dass die Methanemissionen nun endlich auf der Agenda stehen. Wir fordern die
Bundesregierung auf, sich für die Verankerung konkreter und sektorspezifischer
Minderungsziele in der offiziellen Abschlusserklärung der Klimakonferenz
einzusetzen. "
Die DUH begleitet die COP31 in Antalya vor Ort vom 9. bis 20. November 2026. Die
Expertinnen und Experten sind täglich nach der Pressekonferenz im deutschen
Pavillon ansprechbar. Für Interviews oder Hintergrundgespräche wenden Sie sich
sonst gerne an den DUH-Newsroom.
Link:
Positionspapier der DUH zur COP31: https://l.duh.de/p261105a
Pressekontakt:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
Kontakt in Antalya:
Jens Hürdler, Senior Expert Verkehr und Luftreinhaltung, vor Ort vom 12.-17.
November
+49 160 96750304, huerdler@duh.de
Marc Meunier, Referent Verkehr und Luftreinhaltung, vor Ort vom 12.-17. November
+49 176 57369148, meunier@duh.de
Tabea Pottiez, Senior Expert Energie und Klimaschutz, vor Ort vom 12.-18.
November
+49 151 55890695, pottiez@duh.de
Milena Pressentin, Senior Expert Energie und Klimaschutz, vor Ort vom 12.-17.
November
+49 151 70666995, pressentin@duh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6384746
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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