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COP31 in Antalya: Deutsche Umwelthilfe fordert verbindlichen Ausstieg aus fossilen Energien und wirksame Methanreduktionen

5.11.2026 13:12 Uhr Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) - Zum Start der 31. Weltklimakonferenz (COP31) am 9. November in Antalya fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) konkrete Fortschritte beim globalen Ausstieg aus fossilen Energien. Nachdem die Staaten den Ausstieg aus fossilen Energien schon 2023 beschlossen haben, muss die COP31 endlich eine verbindliche Umsetzung von Maßnahmen mit verbindlichen Zwischenzielen auf den Weg bringen.

Die DUH wertet zudem die bisherige Bilanz zur Reduktion des besonders klimaschädlichen Treibhausgases Methan als unzureichend: Mit dem Global Methane Pledge hatte sich die Bundesregierung dazu verpflichtet, die Methanemissionen bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Trotz internationaler Verpflichtungen steigen die Emissionen jedoch weiter. In diesem Jahr könnte die Abschlusserklärung der COP zum ersten Mal eine Selbstverpflichtung der Staaten auf die Reduktion von Methanemissionen enthalten. Die DUH fordert die Bundesregierung auf, sich für eine ambitionierte und konkrete Formulierung einzusetzen.

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Die Abhängigkeit von Öl und Gas ist nicht nur ein Klimaproblem, sondern auch ein wachsendes Sicherheitsrisiko. Wer seine Energieversorgung auf fossile Importe stützt, macht sich abhängig von geopolitischen Konflikten, Preissprüngen und autoritären Regimen. Der Ausstieg aus fossilen Energien ist deshalb gleichzeitig eine Frage des Klimaschutzes und der Energiesicherheit. Die COP31 muss den 2023 beschlossenen Ausstieg endlich mit einem konkreten Fahrplan voranbringen. Dass Bundeskanzler Merz aufgrund 'anderweitiger Verpflichtungen' nicht an der Weltklimakonferenz in Antalya teilnehmen will, ist ein verheerendes Signal. Die Zeit der Versprechen ist vorbei: Jetzt müssen die Staaten liefern. Gerade Methan heizt die Klimakrise besonders stark an und wird in der Landwirtschaft und im Energiesektor weitgehend unreguliert emittiert. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass die Methanemissionen nun endlich auf der Agenda stehen. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich für die Verankerung konkreter und sektorspezifischer Minderungsziele in der offiziellen Abschlusserklärung der Klimakonferenz einzusetzen. "

Die DUH begleitet die COP31 in Antalya vor Ort vom 9. bis 20. November 2026. Die Expertinnen und Experten sind täglich nach der Pressekonferenz im deutschen Pavillon ansprechbar. Für Interviews oder Hintergrundgespräche wenden Sie sich sonst gerne an den DUH-Newsroom.

Link:

Positionspapier der DUH zur COP31: https://l.duh.de/p261105a

Pressekontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer 0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

DUH-Newsroom: 030 2400867-20, presse@duh.de

Kontakt in Antalya:

Jens Hürdler, Senior Expert Verkehr und Luftreinhaltung, vor Ort vom 12.-17. November +49 160 96750304, huerdler@duh.de

Marc Meunier, Referent Verkehr und Luftreinhaltung, vor Ort vom 12.-17. November +49 176 57369148, meunier@duh.de

Tabea Pottiez, Senior Expert Energie und Klimaschutz, vor Ort vom 12.-18. November +49 151 55890695, pottiez@duh.de

Milena Pressentin, Senior Expert Energie und Klimaschutz, vor Ort vom 12.-17. November +49 151 70666995, pressentin@duh.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6384746 OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Deutsche Umwelthilfe e.V.
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