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Kiefersfelden (A93) / Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Sonntag (29.
März) einen Schleuser ins Gefängnis gebracht. Dem 54-jährigen Ukrainer wird
vorgeworfen, mit seinem Auto sechs Landsleute illegal nach Deutschland gebracht
zu haben. Das Amtsgericht Rosenheim ordnete Untersuchungshaft an, da der
Beschuldigte bereits zuvor als Schleuser in Erscheinung getreten war.
Bundespolizisten stoppten am Grenzübergang auf der A93 einen Pkw, der voll
beladen schien. Hinzu kam eine von innen zugefrorene Windschutzscheibe, bei der
sich der Fahrer nur ein kleines Guckloch freigekratzt hatte. Bei der Kontrolle
zeigte sich, dass das Fahrzeug mit insgesamt sieben Personen deutlich
überbesetzt war. Vier Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren saßen ohne
Anschnallmöglichkeit und ohne Kindersitz zusammen mit ihrer Mutter auf der
Rücksitzbank zwischen den Gepäckstücken. Der 54-jährige Fahrer konnte sich mit
einem ukrainischen Reisepass und einer lettischen Aufenthaltserlaubnis
ausweisen. Die sechs Mitfahrer verfügten hingegen nicht über die erforderlichen
Einreisepapiere und mussten das Land wieder in Richtung Österreich verlassen. Da
der Fahrzeuglenker bereits letztes Jahr von Beamten der Bundespolizeiinspektion
Weil am Rhein als Schleuser festgestellt wurde, brachten ihn Rosenheimer
Bundespolizisten auf richterliche Anweisung hin nach Traunstein in
Untersuchungshaft.
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Daniela Tóth
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6246599
OTS: Bundespolizeidirektion München
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