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Bremen (ots) -
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Ort: Bremen
Zeit: 27.5.26, 14 Uhr bis 21 Uhr
Am Mittwoch führte die Polizei Bremen eine bremenweite Kontrollmaßnahme zur
Durchsetzung des Waffenverbots in Bussen und Bahnen durch. Ziel der Maßnahmen
war es, die Sicherheit an Haltestellen sowie in den Fahrzeugen zu erhöhen und
Verstöße konsequent zu ahnden.
Hierzu wurden zeitgleich uniformierte Kontrollen von 14 bis 21 Uhr durchgeführt.
Die Maßnahmen konzentrierten sich insbesondere auf bekannte, stark frequentierte
Haltestellen und Bahnhöfe im Stadtgebiet.
Im ersten Durchgang kontrollierten die Einsatzkräfte in den Bereichen
Hauptbahnhof, Huckelriede, Bahnhof Mahndorf/Weserpark sowie Bahnhof Walle. Im
zweiten Durchgang fanden Kontrollen an den Haltestellen Domsheide, Leibnizplatz,
Schweizer Eck und Lindenhofstraße statt.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Polizei Bremen durch den
Ordnungsdienst. Parallel führte die BSAG in den betroffenen Linien
Fahrkartenkontrollen durch. Dazu fanden durch Mitarbeiter des
Präventionszentrums Präventions- und Aufklärungsgespräche mit den Fahrgästen
über Sicherheit in Bussen und Bahnen statt. Im gleichen Zeitraum führte der Zoll
Kontrollen am Fernbusterminal durch und wurde dabei durch die Bremer Polizei und
Bundespolizei unterstützt.
Im Verlauf des Einsatzes wurden insgesamt 722 Personen kontrolliert. Dabei
stellten die Einsatzkräfte unter anderem diverse Verstöße gegen das Waffengesetz
fest. Insgesamt wurden 15 Messer, überwiegend Einhandmesser und Cuttermesser,
und vier gefährliche Gegenstände sichergestellt. Darüber hinaus entdeckten die
Einsatzkräfte einen sogenannten Drogenbunker. Das dort aufgefundene Cannabis
wurden beschlagnahmt. Dazu konnte bei Personenkontrollen Kokain sichergestellt
werden. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Innensenatorin Dr. Eva Högl: "Wer mit dem Bus oder der Straßenbahn fährt, soll
sich sicher fühlen - egal, wohin er unterwegs ist. 15 Messer weniger im
Nahverkehr, das heißt: weniger Gefahr für alle, die mit uns fahren. Der Tag
zeigt, dass solche Kontrollen nötig sind - und dass sie sich lohnen. Wir machen
weiter. Mein Dank gilt den Einsatzkräften, die an diesem Tag ruhig und besonnen
gearbeitet haben."
Die Polizei Bremen wird auch künftig Kontrollen an Haltestellen und Bahnhöfen
durchführen, um gegen Waffen und Drogen konsequent vorzugehen und die Sicherheit
der Fahrgäste zu erhöhen.
Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Bremen
Franka Haedke
Telefon: 0421/362-12114
Fax: 0421/362-3749
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de
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