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Rostock (ots) - Ermittlungserfolg der Kriminalpolizei Rostock: Nach zwei
schweren Raubstraftaten in der vergangenen Woche konnte ein 17-jähriger
Tatverdächtiger identifiziert werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock
erließ das Amtsgericht Rostock am heutigen Vormittag Haftbefehl gegen den
Jugendlichen. Der Tatverdächtige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Rostocker am 2. Juni 2026 eine Pizzeria
im Stadtteil Lichtenhagen betreten und den Inhaber unter Vorhalt eines Messers
zur Herausgabe von Bargeld aus der Kasse gezwungen haben. Anschließend soll er
mit einem E-Scooter vom Tatort geflüchtet sein.
Darüber hinaus steht der 17-jährige Deutsche im Verdacht, am 6. Juni 2026 einen
schweren Raub in einem Supermarkt in Lütten Klein begangen zu haben. Nach
bisherigen Ermittlungen bedrohte der vermummte Täter eine 53-jährige Kassiererin
mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Nachdem die
Mitarbeiterin dies verweigert hatte, verließ der Tatverdächtige die Filiale ohne
Beute und flüchtete erneut mit einem E-Scooter.
Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 17-Jährigen,
der bereits zuvor wegen ähnlich gelagerter Delikte polizeilich in Erscheinung
getreten war. Kräfte des Kriminalkommissariats Rostock nahmen den Rostocker
daraufhin am heutigen Morgen fest. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner
Wohnung wurden weitere Beweismittel sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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