|
Neunkirchen am Sand / Nürnberg (ots) - Am Montagmittag (8. Juni) haben bislang
unbekannte Täter die Fensterscheibe einer Regionalbahn am Bahnhof Neunkirchen am
Sand durch einen Steinwurf zerstört. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen
aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Nach bisherigen Erkenntnissen betrifft der Vorfall die Regionalbahn-Linie RB 31
(Schnaittachtalbahn) auf dem Weg von Nürnberg Hauptbahnhof nach
Simmelsdorf-Hüttenbach. Der Zug erreichte den Bahnhof Neunkirchen am Sand
planmäßig um 12:28 Uhr. Während der regulären Standzeit vor der Weiterfahrt
ereignete sich die Tat. Fahrgäste wurden durch einen lauten Knall auf das
Geschehen aufmerksam und meldeten den Vorfall sofort einer Bahnmitarbeiterin.
Der Triebfahrzeugführer und seine Kollegin stellten daraufhin den Schaden an der
Fensterscheibe fest und informierten umgehend die Bundespolizeiinspektion
Nürnberg über die Sachbeschädigung.
Für die weiteren Ermittlungen ist die Bundespolizei auf Hinweise aus der
Bevölkerung angewiesen. Gesucht werden Zeugen, die am Montagmittag im Bereich
des Bahnhofs Neunkirchen am Sand oder an den umliegenden Gleisanlagen
verdächtige Personen beobachtet haben. Auch sachdienliche Hinweise zum Steinwurf
selbst oder zur Fluchtrichtung der Täter helfen den Ermittlern weiter.
Informationen nimmt die Bundespolizeiinspektion Nürnberg unter der Rufnummer
0911 / 205551 - 0 oder über die E-Mail-Adresse bpoli.nuernberg@polizei.bund.de
entgegen.
Rückfragen bitte an:
Hubert Grimm
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg,
Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche
Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der
Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und
Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken,
Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim.
Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6291804
OTS: Bundespolizeidirektion München
|