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Ansbach (ots) - Am Samstagnachmittag (13. Juni) hat ein 23-jähriger ukrainischer
Staatsangehöriger am Bahnhof Ansbach Jugendliche bedrängt, bedroht und
beleidigt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 16:40 Uhr sprach der Ukrainer in der Bahnsteigunterführung vier
Jugendliche an. Nach bisherigen Erkenntnissen bedrohte er einen 14-jährigen
Deutschen und forderte Geld. Aus Angst übergab der Jugendliche dem Mann zwei
Euro. Anschließend umarmte und küsste der Tatverdächtige den 14-Jährigen gegen
dessen Willen. Danach forderte der 23-Jährige von einem 13-jährigen Deutschen
ebenfalls Geld. Als dieser ablehnte, zog ihm der Mann auf dem Bahnsteig an den
Haaren. Der Jugendliche erlitt Schmerzen an der Kopfhaut, benötigte jedoch keine
ärztliche Behandlung. Während des gesamten Vorfalls beleidigte der Mann die
Jugendlichen fortlaufend. Zwei 12-jährige deutsche Mädchen wurden nicht direkt
attackiert, beobachteten den Vorfall aber als Zeuginnen. Nach etwa 15 Minuten
flüchtete der Mann in Richtung Südstadt. Die Jugendlichen informierten daraufhin
ihre Erziehungsberechtigten und die Bundespolizei. Dank einer detaillierten
Personenbeschreibung leiteten die Einsatzkräfte sofort eine Fahndung ein. Sie
trafen den Tatverdächtigen am Parkhaus des Bahnhofs an und nahmen ihn vorläufig
fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der bereits
polizeibekannte Mann wieder entlassen.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung,
Erpressung, Nötigung, Körperverletzung und Beleidigung gegen ihn ein.
Rückfragen bitte an:
Hubert Grimm
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
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E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg,
Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche
Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der
Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und
Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken,
Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim.
Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.
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OTS: Bundespolizeidirektion München
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