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Oldenburg/Emden (ots) - Sommerreise führt zur Wasserschutzpolizeistation Emden -
Einblicke in maritime Polizeiarbeit, der behördenübergreifenden und
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
Emden. Im Rahmen ihrer Sommerreise hat die Niedersächsische Ministerin für
Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, am Dienstag, 28. Juli 2026,
die Wasserschutzpolizeistation Emden besucht. Bei einer gemeinsamen
Kontrollfahrt von Wasserschutzpolizei und Zoll auf der Ems informierte sie sich
über die maritime Polizeiarbeit und die behördenübergreifende Zusammenarbeit.
Begrüßt wurde die Ministerin am Zollanleger im Emder Außenhafen durch den
Polizeivizepräsidenten der Polizeidirektion Oldenburg, Arne Schmidt, sowie durch
Polizeirat Fabian Heike, Leiter Einsatz der Wasserschutzpolizeiinspektion. An
Bord des Großen Küstenbootes "W3" erhielt Daniela Behrens einen unmittelbaren
Einblick in die Aufgaben der Wasserschutzpolizeistation Emden und die besonderen
Anforderungen polizeilicher Kontrollen auf dem Wasser. Während der Fahrt
kontrollierten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei und des Zolls gemeinsam
Fahrzeuge der Berufs- und Sportschifffahrt. Ziel der Aktion ist es, die
Zusammenarbeit der beteiligten Behörden weiter zu intensivieren, Erkenntnisse
unmittelbar auszutauschen und die jeweiligen fachlichen Kompetenzen wirksam
miteinander zu verbinden. Im weiteren Verlauf wurde die Ministerin über die
besonderen Gegebenheiten auf der Ems und im grenzüberschreitenden Bereich des
Dollarts informiert. Aufgrund der geografischen Lage arbeitet die WSP-Station
Emden hier eng mit der niederländischen Waterpolitie zusammen. Auch der Schutz
maritimer kritischer Infrastruktur vor dem Hintergrund hybrider Bedrohungen
wurde am Rande des Besuchs thematisiert. Aufgrund ihrer dauerhaften Präsenz,
ihrer Ortskenntnisse und ihrer engen Vernetzung mit anderen Sicherheits- und
Fachbehörden kommt der Wasserschutzpolizeiinspektion hierbei eine wichtige Rolle
zu.
Innenministerin Daniela Behrens sagte:
"Die Herausforderungen im maritimen Bereich machen nicht an Zuständigkeits- oder
Landesgrenzen halt. Umso wichtiger ist es, dass Sicherheitsbehörden ihre
Fähigkeiten und Erkenntnisse im Sinne eines gemeinsamen Sicherheitsinteresses
eng miteinander verzahnen. Die Zusammenarbeit von Wasserschutzpolizei
Niedersachsen, Zoll und unseren niederländischen Partnern, wie wir sie heute
beobachten durften, steht beispielhaft für ein modernes und wirksames
Sicherheitsverständnis, in Sachen Zusammenarbeit, Informationsaustausch und
gemeinsamer Lagebewältigung."
Polizeirat Fabian Heike, Leiter Einsatz der Wasserschutzpolizeiinspektion,
erklärte anlässlich des Besuchs: "Die Wasserschutzpolizei steht für maritime
Fachkompetenz, tägliche Präsenz und verlässliche Zusammenarbeit. Unsere Aufgaben
reichen von der Überwachung der Sicherheit des Schiffsverkehrs über die
Strafverfolgung bis zum Schutz der maritimen Infrastruktur. Gerade vor dem
Hintergrund veränderter und auch hybrider Bedrohungslagen ist es wichtig,
Auffälligkeiten auf dem Wasser frühzeitig zu erkennen, fachlich zu bewerten und
gemeinsam mit unseren Partnern zu handeln."
Gegen 11:00 Uhr endete die Kontrollfahrt am Zollanleger im Emder Außenhafen.
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