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Kiel, Flensburg (ots) - Bei Kontrollen zweier Pkw auf der A 7 am Parkplatz
Arenholz haben Einsatzkräfte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Autobahn (GFA)
Schuby am 12.08.2026 insgesamt 330 Kilogramm Haschisch mit einem
Straßenverkaufswert von rund 3,2 Millionen Euro sichergestellt.
Die Drogen waren in zwei verschiedenen Fahrzeugen in insgesamt 3.300 einzelnen
Päckchen verpackt und in 14 Umzugskartons versteckt.
Die zivilen Streifen der GFA lotsten einen auf der A 7 in Richtung Norden
fahrenden dänischen Pkw auf einen nahegelegenen Parkplatz, wo das Fahrzeug
sodann kontrolliert wurde.
"Während der Kontrolle nahmen die Einsatzkräfte einen intensiven Cannabisgeruch
wahr", so Vanessa Marzinek, Sprecherin des Hauptzollamtes Kiel.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Einsatzkräfte
sieben Umzugskartons fest. Beim Öffnen der Kartons fanden sie in kleinen
Päckchen verpacktes Haschisch, jeweils über 20 Kilogramm pro Karton.
Noch während der zollrechtlichen Kontrolle des ersten Fahrzeugs fiel den
Einsatzkräften ein weiterer dänischer Pkw auf, der von der Autobahn kommend
rückwärts über die Abfahrt des Parkplatzes in Richtung der Stellplätze für
Lastkraftwagen fuhr.
"Aufgrund des auffälligen und auch unzulässigen Fahrverhaltens entschieden sich
die Kolleginnen und Kollegen, diesen Pkw ebenfalls zu kontrollieren", so
Marzinek weiter, "Auch hier fiel während der Kontrolle ein intensiver
Cannabisgeruch auf."
Beim zweiten kontrollierten Fahrzeug stellten die Einsatzkräfte ebenfalls sieben
Umzugskartons fest, in denen sich wiederum jeweils über 20 Kilogramm in kleinen
Päckchen verpacktes Haschisch befand.
Die festgestellte Gesamtmenge beläuft sich auf 330 Kilogramm Haschisch.
Die Drogen wurden sichergestellt. Sowohl die 31-jährige Fahrerin des ersten
Fahrzeugs als auch der 48-jährige Fahrer des zweiten Fahrzeugs, beide dänische
Staatsangehörige, wurden vorläufig festgenommen und der Polizei übergeben.
In Ermangelung von Haftgründen wurden sie anschließend auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft Flensburg wieder auf freien Fuß gesetzt.
Zusatzinformation:
Die Gemeinsame Fahndungsgruppe Autobahn (GFA) ist eine behördenübergreifende
Einheit aus Landespolizei, Bundespolizei und Zoll. Sie ist insbesondere auf
Autobahnen und Fernstraßen im Einsatz und bekämpft dort grenzüberschreitende
Kriminalität wie Diebstähle, Schmuggel, Drogenhandel und andere Delikte. Ziel
ist es, Straftaten frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit auf den
Verkehrswegen zu erhöhen.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Kiel
Vanessa Marzinek
Telefon: 0431 20083-1107
Mobil: 0151 52550103
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de
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OTS: Hauptzollamt Kiel
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