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Mühldorf am Inn (ots) - Gestern (19. Oktober) erhielt die Bundespolizei eine
telefonische Mitteilung einer Zugbegleiterin in einer Regionalbahn über eine
aufgebrachte Person ohne gültigen Fahrausweis. Der 37-Jährige Mann durfte später
seine Reise mit drei Strafanzeigen im Gepäck fortsetzen.
Nach dem Eingang der Mitteilung am Montagnachmittag kontrollierten Beamte vom
Bundespolizeirevier Mühldorf den mutmaßlichen Leistungserschleicher, einen
37-jährigen Israeli, nach Einfahrt des Zuges. Er soll nicht nur kein gültiges
Ticket für die Fahrt mit der Bahn besessen haben, sondern die Zugbegleiterin in
bedrohlicher Art und Weise mehrfach mit den Worten "Fuck you" beleidigt haben.
Der Ausweiskontrolle durch die Bundespolizisten kam er nur zögerlich nach und
konnte sich zudem nicht ordentlich ausweisen. Er und seine Sachen wurde daher
auf der Dienststelle der Bundespolizei durchsucht. Dabei fanden die Beamten in
seinem Reisekoffer ein sog. "Nunchaku" auf. Dabei handelt es sich um einen
verbotenen Gegenstand im Sinne des Waffengesetzes. Jeglicher Umgang mit der
Waffe ist verboten.
Neben den Strafanzeigen wegen Erschleichens von Leistungen und Beleidigung,
wurde der 37-Jährige auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz
angezeigt. Nachdem seine Daten mitsamt der ladungsfähigen Anschrift im Landkreis
Mühldorf am Inn festgestellt werden konnten, durfte er seine Reise fortsetzen.
Rückfragen bitte an:
Jan-Uwe Vogt
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Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf. Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von
insgesamt 225 Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und
Haltepunkte in den Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion
mit einem Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern. Neben dem Inspektionssitz in Freilassing besteht ein
weiterer Standort beim Bundespolizeirevier in Mühldorf am Inn.
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OTS: Bundespolizeidirektion München
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