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BPOLI DD: Ereignisreiches Wochenende in Dresden: Bundespolizei schreitet bei Körperverletzungen, Widerstand und Waffenverstoß ein |
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| 27.04.2026 15:40 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Dresden |
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Dresden (ots) - Das vergangene Wochenende forderte die Einsatzkräfte der
Bundespolizeiinspektion Dresden in besonderem Maße. Neben mehreren gewaltsamen
Auseinandersetzungen im Bereich des Hauptbahnhofs mussten die Beamten auch wegen
eines Verstoßes gegen das Waffengesetz am Bahnhof Neustadt einschreiten.
Am Freitagvormittag (24.04.2026) gegen 11:00 Uhr eskalierte eine Situation am
Wiener Platz. Eine 15-jährige Tschechin und ein 22-jähriger Syrer belästigten
eine dort wartende Schulklasse auf Klassenfahrt. Als die Gruppe versuchte, der
Situation auszuweichen, verfolgte die 15-Jährige die Schüler und deren Lehrerin.
Unter fremdenfeindlichen Beleidigungen ("Scheiß Deutsche") schlug und trat die
Jugendliche mit einer Einkaufstüte auf einen Schüler und die Lehrerin ein. Die
Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher
Körperverletzung ein und übergab den Sachverhalt zuständigkeitshalber an die
Landespolizei.
Am späten Samstagabend (25.04.2026) gegen 23:00 Uhr stellten Beamte eine
42-jährige Deutsche im Hauptbahnhof fest, gegen die ein Hausverbot vorlag. Die
polizeibekannte Frau, die unter Alkoholeinfluss stand, reagierte sofort verbal
aggressiv. Als sie zur Wache verbracht werden sollte, leistete sie massiven
körperlichen Widerstand. Ein Polizeibeamter erlitt dabei eine leichte
Verletzung, blieb jedoch dienstfähig. Die Frau muss sich nun wegen Widerstands
gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs verantworten.
Aufregung herrschte am Sonntagnachmittag (26.04.2026) am Bahnhof
Dresden-Neustadt. Passanten meldeten einen Mann, der wütend eine Schusswaffe auf
den Boden geworfen habe.
Die Bundespolizisten fanden vor Ort eine täuschend echte Spielzeugpistole
(Anscheinswaffe). Der Besitzer, ein 30-jähriger Slowake, konnte im Nahbereich
gestellt werden. Die Waffe wurde beschlagnahmt, und gegen den Mann wurde ein
Verfahren wegen des Führens von Anscheinswaffen eingeleitet.
Rückfragen bitte an:
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Dresden
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