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BPOLI DD: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: S8 am Bahnhof Großröhrsdorf mit Steinen beworfen - Bundespolizei sucht Zeugen (FOTO)

12.10.2026 15:55 Uhr Bundespolizeiinspektion Dresden

Dresden (ots) - Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: S8 am Bahnhof Großröhrsdorf mit Steinen beworfen - Bundespolizei sucht Zeugen Dresden. Am späten Freitagabend (9. Oktober 2026) ist es am Bahnhof Großröhrsdorf zu einem gefährlichen Vorfall im Bahnverkehr gekommen. Gegen 20:53 Uhr wurde der Triebfahrzeugführer einer aus Kamenz kommenden S-Bahn (Linie S8) bei der Einfahrt in den Bahnhof mit einer Taschenlampe geblendet. Nahezu zeitgleich bewarfen bislang Unbekannte den Zug mit Steinen.

Der Lokführer reagierte sofort und leitete eine Gefahrenbremsung ein. Glücklicherweise blieben das Zugpersonal und die acht Fahrgäste an Bord unverletzt. Durch die Steinwürfe wurden zwei Scheiben und mehrere Seitenwände des Zuges beschädigt; die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch unklar. Die Fahrgäste setzten ihre Weiterreise nach Dresden mit Taxis fort.

Die Tat führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr: Neben zwei Voll- und zwei Teilausfällen mussten zwei Züge umgeleitet werden. Insgesamt summierten sich die Verspätungen auf 178 Minuten. Die Bundespolizeiinspektion Dresden ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr (§ 315 StGB) und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Zeugenaufruf:

Wer hat am späten Freitagabend (09.10.2026) gegen 20:53 Uhr verdächtige Personen im Bereich des Bahnhofs Großröhrsdorf beobachtet oder kann Angaben zum Tathergang machen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden unter der Rufnummer 0351 / 815020 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Dresden Pressestelle Telefon: 0351 / 81502 - 2020 E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: https://twitter.com/bpol_pir

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/74162/6369450 OTS: Bundespolizeiinspektion Dresden


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Dresden
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