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Essen (ots) -
- Dokumenten-Downloads: plus 180 Prozent in zwölf Monaten
- Dokumenten-Uploads: plus 113 Prozent in zwölf Monaten
- Abrufe Medikationsliste: plus 120 Prozent in zwölf Monaten
- Versicherten-Logins: plus 108 Prozent in zwölf Monaten
Eine Auswertung der letzten zwölf Monate zeigt: Leistungserbringende greifen
immer öfter auf die elektronische Patientenakte (ePA) zu, um mit den darin
gespeicherten Gesundheitsinformationen zu arbeiten. Laut der Datenanalyse von
BITMARCK ist vor allem die Zahl der Dokumenten-Downloads stark gestiegen: von
knapp 450.000 Downloads im Juli 2025 auf gut 1,26 Millionen Downloads im Juni
2026 - ein Plus von 180 Prozent. Bei den Uploads sind es 113 Prozent (4,5
Millionen im Juni 2026). BITMARCK stellt zusammen mit dem Partner RISE die ePA
für 80 Prozent der gesetzlichen Krankenversicherung zur Verfügung, deren Daten
ausgewertet wurden.
Auch die Abrufe der Medikationsliste sind in zwölf Monaten auf 33 Millionen im
Juni 2026 gestiegen (plus 120 Prozent). Die Entwicklung zeigt, dass die Daten in
der ePA eine relevante Rolle in der Versorgung spielen. Bei den Logins der
Versicherten in ihre ePA ist ein Anstieg von 108 Prozent auf 780.000 Logins im
Juni 2026 zu verzeichnen.
Andreas Strausfeld, Vorsitzender der BITMARCK-Geschäftsführung: "Die ePA ist im
Versorgungsalltag der Ärztinnen und Ärzte angekommen. Wenn sie, wie es die
Bundesregierung plant, eine zentrale Rolle in einem Primärversorgungssystem
spielen soll, sind Funktionen entscheidend, die auch die aktive Nutzung durch
Versicherte fördern. Ein Beispiel sind die jetzt eingeführten Push-Meldungen.
Features dieser Art, wie man sie etwa von Banking-Apps gewohnt ist, machen die
Akte vom reinen Datenspeicher zur ePA zum Anfassen. Das jüngst verabschiedete
GeDIG stellt hier wichtige Weichen - Funktionen wie die eÜberweisung oder die
digitale Ersteinschätzung werden die ePA weiter stärken."
Stärkster Anstieg im Oktober 2025
Der stärkste Anstieg ist im Oktober 2025 erkennbar: Seitdem sind
Leistungserbringende gesetzlich verpflichtet, die ePA zu nutzen. Entsprechend
stieg der Dokumenten-Traffic von September auf Oktober um 45 Prozent (Uploads)
und 40 Prozent (Downloads). Auch die Versicherten-Logins machten in diesem Monat
einen Sprung von fast 140 Prozent auf 900.000 Logins.
Andreas Strausfeld fordert eine Informationskampagne zur ePA: "Die Nutzung der
ePA hat sich eingependelt und geht mit monatlichen Schwankungen nur noch langsam
nach oben. So sind die aktuell knapp 800.000 Versicherten-Logins in einem Monat
solide, aber da ist noch Luft nach oben. Wir brauchen eine breit angelegte
Informationskampagne des Bundesgesundheitsministeriums, um die Vorteile der ePA
in der Bevölkerung noch bekannter zu machen."
Neue Features fördern Einbindung Versicherter
Die aktuelle Ausbaustufe der ePA hat zwei neue Features eingeführt, die die
Versicherten aktiv einbinden. Zum einen gibt ihnen der digital gestützte
Medikationsplan einen vollständigen Überblick über Arzneimittel:
rezeptpflichtige Medikamente sind aufgeführt und nicht verschreibungspflichtige
Präparate können hinzugefügt werden. Die Möglichkeit, Dosieranweisungen zu
verknüpfen, helfen bei der richtigen Einnahme. Zum anderen kann die ePA jetzt
Push-Nachrichten aufs Smartphone schicken, wenn neue Dokumente eingestellt
werden oder Zugriffe auf die Akte erfolgen. Beide Features stehen in den
ePA-Apps bereits zur Verfügung und werden nun schrittweise auch in den
Praxisverwaltungssystemen der Leistungserbringenden ausgerollt.
Als weiteres wichtiges Feature kommt Ende des Jahres die Volltextsuche. Alle in
der ePA abgelegten Dokumente können dann einfach nach Stichwörtern durchsucht
werden, was vor allem Leistungserbringenden die Arbeit mit den Daten in der Akte
erleichtert.
Pressekontakt:
Andreas Pschera
Lead Expert Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 201/1766-2630
mailto:presse@bitmarck.de
Helge Dickau
Referent Öffentlichkeitsarbeit
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181613/6320036
OTS: BITMARCK Holding GmbH
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