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BPOL NRW: Vandalismus, Qualm und Messer im Hosenbund - Bundespolizei stellt aggressiven 17-Jährigen in Essen (FOTO) |
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| 21.07.2026 11:40 Uhr |
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin |
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Essen (ots) - In der Nacht zum 21. Juli sorgte ein Jugendlicher am Haltepunkt
Essen Zollverein-Nord für einen Polizeieinsatz. Der Heranwachsende beschädigte
nicht nur die Infrastruktur der Bahn, sondern zeigte sich auch gegenüber den
eingesetzten Kräften durchgehend aggressiv.
Gegen 0 Uhr stellten die Bundespolizisten vor Ort fest, wie der 17-jährige
Deutsche gerade aus dem Gleisbereich auf den Bahnsteig kletterte. Zuvor hatte
der Essener Schottersteine aus den Gleisen gesammelt und damit die Scheiben des
dortigen Wartehäuschens beworfen, welche bei Eintreffen der Streife bereits
zersprungen waren. Die gesammelten Steine lagen noch direkt vor dem beschädigten
Häuschen. Ein 24-jähriger Zeuge, der sich ebenfalls auf dem Bahnsteig befand,
bestätigte die Beobachtung der Tat. Bahnbetriebliche Einschränkungen entstanden
durch den Vorfall nicht.
Bei der anschließenden Kontrolle verhielt sich der Beschuldigte extrem
unkooperativ und aggressiv. Er beleidigte sowie bedrohte die Polizisten
fortlaufend, weshalb ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Da der Jugendliche
jegliche Angaben zu seiner Person verweigerte, durchsuchten ihn die
Uniformierten nach Ausweisdokumenten. Dabei stießen sie im vorderen Hosenbund
auf ein Springmesser und beschlagnahmten dieses umgehend. Zum Sachverhalt
äußerte sich der Essener nicht. Während der Maßnahmen vor Ort bemerkten die
Einsatzkräfte zudem eine starke Qualmentwicklung aus einem naheliegenden
Abfalleimer, an dem sich der 17-Jährige kurz zuvor aufgehalten hatte. Ursache
war vermutlich eine hineingeworfene Zigarettenkippe. Die alarmierte Feuerwehr
konnte den Brand zügig löschen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung nannte der
Essener schließlich seine Personalien. Da sich seine Wohnanschrift in
unmittelbarer Nähe zum Tatort befand, brachten die Beamten den Minderjährigen
nach Abschluss aller Maßnahmen vor Ort zur Wohnung seiner Mutter und übergaben
ihn in ihre Obhut. Die Mutter wurde umfassend über das Verhalten ihres Sohnes in
Kenntnis gesetzt. Doch selbst in ihrem Beisein setzte der 17-Jährige seine
Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Bundespolizisten unvermindert fort. Die
Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher
Sachbeschädigung, Bedrohung, Beleidigung, des Verstoßes gegen das Waffengesetz
sowie wegen des unbefugten Aufenthalts in den Gleisen und der Verweigerung von
Personalien ein.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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Luca Wilmes
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OTS: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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