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POL-REK: 260728-1: Betrüger erbeuten Schmuck mit dreister Masche - Zeugensuche |
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| 28.07.2026 13:10 Uhr |
Polizei Rhein-Erft-Kreis |
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Frechen (ots) - Übergeben Sie keine Wertgegenstände an Fremde
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach einem etwa 185 Zentimeter großen Mann
mit kurzen, dunklen Haaren und schwarzer Haut. Er soll gemeinsam mit einem
Komplizen am Telefon am Montag (27. Juli) eine Frechenerin um Schmuck betrogen
haben. Zur Tatzeit habe der Unbekannte einen weißen Jogginganzug mit einem
schwarzen T-Shirt darunter getragen.
Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die Ermittlungen
aufgenommen und suchen Zeugen. Hinweise nehmen sie telefonisch unter 02271 81-0
oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Gegen 10 Uhr habe die Geschädigte einen Anruf erhalten. Der Anrufer habe sich
als Anwalt ausgegeben und behauptet, dass ihr Sohn angeblich einen schweren
Verkehrsunfall verursacht habe und nur durch die Zahlung einer Kaution der Haft
entgehen könne. Gegen 13.45 Uhr sei der dunkelhaarige Mann im Bereich der
Schulstraße in Buschbell erschienen und habe Schmuck im fünfstelligen Wert
entgegengenommen.
Kurze Zeit später bemerkte die Geschädigte den Betrug und alarmierte die
Polizei. Die Beamtinnen und Beamten fertigten eine Strafanzeige.
Die Polizei rät:
Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder
Bankkonten an Anrufer heraus. Polizeibeamte, Staatsanwälte, Anwälte, Ärzte und
andere Amtsträger verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder
Wertgegenständen. Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie
kein Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich nicht unter
Druck setzen und legen Sie auf. Kontaktieren Sie die Institution, von der die
angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie dazu die Telefonnummer der Behörde
selbst heraus. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über
derartige Vorfälle. Das sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen
Betrugsversuch selbst unterbunden haben oder verdächtigen Personen den Zutritt
verwehrt haben. Die Polizei ist dann in der Lage nach Verdächtigen zu fahnden
und auch andere Menschen zu schützen. (jus)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 02271 81-3305
Fax: 02271 81-3309
Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/10374/6322753
OTS: Polizei Rhein-Erft-Kreis
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Rhein-Erft-Kreis
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