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POL-REK: 260803-2: Schockanruf nach angeblichem Verkehrsunfall - Zeugensuche |
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| 3.08.2026 15:25 Uhr |
Polizei Rhein-Erft-Kreis |
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Frechen (ots) - Bargeld an Haustür übergeben
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht einen etwa 25 bis 30 Jahre alten und 180
Zentimeter großen Mann mit schwarzen Haaren und kurzem, schwarzem Bart. Der
Unbekannte, zur Tatzeit bekleidet mit Jeans und grauem T-Shirt, soll am Freitag
(31. Juli) nach einem betrügerischen Schockanruf in Frechen Bargeld abgeholt
haben.
Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die Ermittlungen
aufgenommen und suchen Zeugen. Hinweise nehmen sie telefonisch unter 02271 81-0
oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Laut ersten Informationen erhielt eine Frechenerin gegen 13 Uhr einen Anruf. Der
Anrufer habe sich als Polizei Köln ausgegeben. Ein Angehöriger habe angeblich
einen folgenschweren Verkehrsunfall in Köln verursacht. Wenig später führte ein
angeblicher Staatsanwalt das Gespräch. Er behauptete, dass die Frechenerin einen
hohen fünfstelligen Geldbetrag hinterlegen müsse, um eine Untersuchungshaft zu
verhindern. Der Anrufer habe dann zwei Angehörige, die ebenfalls im Haus waren,
aufgefordert, sich auf den Weg zum Amtsgericht nach Köln zu machen, um dem
Unfallverursacher als seelischen Beistand zur Seite zu stehen. Währenddessen sei
ein angeblicher Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft zwischen 13 und 17 Uhr an der
Wohnanschrift der Geschädigten an der Johann-Hinrich-Wiechern-Straße aufgetaucht
und haben einen Umschlag mit Bargeld abgeholt.
Nachdem die Angehörigen in Köln vor verschlossenen Türen standen, habe man den
vermeintlichen Unfallverursacher angerufen. Dieser konnte den Betrug schnell
aufdecken.
Die Geschädigte erstattete später eine Anzeige auf einer Polizeiwache.
Die Polizei rät:
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
- Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
- Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Übergeben oder Überweisen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände
an unbekannte Personen.
- Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den
Anruf.
- Rufen sie selbstständig die angeblich betroffenen Angehörigen
an, um den Wahrheitsgehalt der Anrufe zu verifizieren.
- Wenn sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110
(ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. (rs)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 02271 81-3305
Fax: 02271 81-3309
Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/10374/6326372
OTS: Polizei Rhein-Erft-Kreis
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Rhein-Erft-Kreis
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