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BPOLI MD: Widerstand, Beleidigungen und sexuelle Belästigung - Bundespolizei ermittelt gegen 23-Jährigen |
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Halle (Saale) (ots) - Am Freitag, den 29. Mai 2026, fiel einer Streife der
Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle (Saale) um 17:25 Uhr ein Mann auf, der
lautstark in der Bahnhofshalle herumschrie und sich oberkörperfrei dort
aufhielt. Die Person wurde kontrolliert und nach Abschluss der polizeilichen
Maß-nahmen zunächst vor Ort entlassen. Kurze Zeit später gingen Hinweise von
Reisenden ein, wonach eine augenscheinlich stark alkoholisierte männliche Person
eine Frau, vermutlich auf dem Treppenaufgang zu Bahnsteig 6/7, unsittlich
berührt haben soll. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen
zunächst ohne Feststellung einer möglichen Geschädigten. Parallel dazu wurden
die Bundespolizisten über eine Person im Gleisbereich informiert. Im Rahmen der
Absuche konnten die Einsatzkräfte den zuvor kontrollierten Mann schließlich auf
einem Bahnsteig des Hauptbahnhofes feststellen. Da sich dieser äußerst aggressiv
und unkooperativ verhielt, sollte er aus dem Gefahrenbereich geführt werden.
Hierbei drohte er einem Mitarbeiter der DB Sicherheit durch entsprechende Gestik
mit körperlicher Gewalt und widersetzte sich den Anweisungen der Einsatzkräfte.
Dem 23-Jährigen wurden daraufhin Handfesseln angelegt. Auf dem Weg zur
Dienststelle beleidigte der Deutsche zudem die eingesetzten Beamten sowie zwei
Mitarbeiter der DB Sicherheit mehrfach mit homophoben und fremdenfeindlichen
Äußerungen. Zudem verweigerte er zeitweise die Fortbewegung, sodass er
schließlich zur Dienststelle getragen werden musste. Dort ergab eine
Atemalkoholmessung einen Wert von 1,87 Promille. Darüber hinaus erhielt der
Tatverdächtige aufgrund seines Verhaltens ein Hausverbot für den Hauptbahnhof
Halle (Saale). Durch die Maßnahmen konnte die Identität des Tatverdächtigen
zweifelsfrei geklärt werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die
Bundespolizei hat entsprechend Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen
Vollstreckungsbeamte, sexueller Belästigung, Beleidigung, Bedrohung,
Volksverhetzung sowie wegen des unbefugten Aufenthaltes im Gleisbereich
eingeleitet und bittet die Geschädigte, welche durch den 23-Jährigen in
jeglicher Form beeinträchtigt worden ist, sich bei der Bundespolizeiinspektion
Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549-0) zu melden. Auch über die kostenfreie
Bundespolizei-Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen
Polizeidienst-stelle werden Hinweise entgegengenommen. Weiterführende
Informationen können auch über das Formular auf der Bundespolizei-Homepage
www.bundespolizei.de gegeben werden. |
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| Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Magdeburg Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung |
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