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BPOLI MD: Herrenloser Koffer führt zu Einsatz des Sprengstoffspürhundes

14.06.2026 11:55 Uhr Bundespolizeiinspektion Magdeburg

Halle (Saale) Hauptbahnhof (ots) - Am Freitag, den 12. Juni 2026 teilte ein achtsamer Zugbegleiter der Bundespolizei um 14:57 Uhr telefonisch mit, dass sich in seinem Zug, ein Koffer in einer Gepäckablage der 1. Klasse befindet, der keiner Person zugeordnet werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Bahn beim planmäßigen Halt im Bahnhof Halle (Saale). Bei dem Gepäckstück handelte es sich um einen blauen Hartschalenkoffer. Eine sofort alarmierte Streife der Bundespolizei begab sich umgehend zum besagten Zug. Es erfolgte die Räumung des Zuges sowie des Bahnsteiges drei, in dessen rückwärtigem Bereich der Zug vorerst abgestellt wurde. Parallel erfolgte die Anforderung einer Diensthundeführerin. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme durch diese erfolgte das Abspüren durch ihre tierische Streifenpartnerin. In der Zwischenzeit hatte sich ein Mann bei der DB AG gemeldet, der nach eigenen Angaben seinen Köffer in der Gepäckablage des betroffenen Zuges vergessen hatte. Die Beschreibung passte auf das Gepäckstück, für welches der Sprengstoffspürhund kein sprengstofftypisches Anzeigeverhalten zeigte, so dass der Koffer als ungefährlich eingestuft und geöffnet werden konnte. Darin befanden sich keine Ausweisdokumente, nur Dinge des täglichen Bedarfs und Wechselwäsche. Nach Abschluss der notwendigen Maßnahmen wurde das Gepäckstück dem Servicepoint der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof übergeben, bei dem es später von seinem Besitzer abgeholt werden sollte. Der Zug konnte mit vier Minuten Verspätung seine Fahrt fortsetzen.

Die Bundespolizei weist aufgrund des aktuellen Sachverhaltes wieder eindringlich darauf hin: Bitte achten Sie auf ihr Reisegepäck! Behalten Sie dieses ständig im Blick und führen Sie es immer bei sich. Neben einem möglichen Gepäckdiebstahl kann es, wie in dem aktuellen Fall, zu einem Polizeieinsatz unter finanzieller Regressnahme kommen. Außerdem haben derartige Vorfälle immer weitreichende Einschränkungen für andere Menschen zur Folge, die mit der angemessenen Sorgfalt der jeweiligen Besitzer zu vermeiden wären.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de X: @bpol_pir

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/74168/6293807 OTS: Bundespolizeiinspektion Magdeburg


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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