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Hamburg (ots) - Highlights auf einen Blick:
- Südeuropa bleibt Spitzenreiter: Spanien führt das Länderranking der
gefragtesten Sommerziele der Deutschen unangefochten mit einem Anteil von 20
Prozent an, gefolgt von Griechenland (10 Prozent) und Italien (9 Prozent). Auf
lokaler Ebene bleibt Palma de Mallorca das volumenstärkste Städteziel der
deutschen Urlauber.
- Enormer Boom bei Trendzielen: Lanzarote erzielt mit einem Plus von 93 Prozent
das stärkste Buchungswachstum unter den Reisezielen. Abseits der Großstädte
verzeichnet Podgorica in Montenegro mit einem Zuwachs von 24 Prozent das
höchste relative Wachstum.
- Ausgeprägter Trend zum Frühbuchen: Drei von vier deutschen Urlaubern (75
Prozent) sichern sich ihren Sommerurlaub bereits mehr als drei Monate vor dem
Abflug.
- Deutschland als Inbound-Magnet: Auch im Ausland ist die Bundesrepublik als
Reiseziel beliebt; das größte Kontingent an internationalen Gästen stammt aus
Spanien (20 Prozent) und der Schweiz (13 Prozent).
Die Haupturlaubszeit des Jahres verzeichnet in Deutschland eine anhaltend hohe
Nachfrage nach Zielen innerhalb Europas. Der aktuelle Sommer-Reisereport des
Online-Reiseportals Opodo (http://www.opod.de) zeigt auf Basis realer
Buchungsdaten ein ausgeprägtes Interesse an mediterranen Klassikern sowie an neu
erschlossenen Destinationen. Verbraucher fokussieren ihre Sommerreisen in den
Monaten Juli und August stark auf die nähere europäische Umgebung und
Entdeckungen abseits traditioneller Pfade.
Fokus auf Südeuropa: Spanien, Griechenland und Italien führen das Länderranking
an
Im Länderranking der gefragtesten Sommerziele festigt Südeuropa seine
Vormachtstellung. Spanien führt die Liste unangefochten mit einem Anteil von 20
Prozent aller deutschen Buchungen an. Die weiteren vorderen Plätze belegen
Griechenland mit 10 Prozent und Italien mit 9 Prozent. Das erweiterte
europäische Umfeld ist mit Portugal (5 Prozent), Frankreich (5 Prozent) und
Großbritannien (5 Prozent) in den Top 10 vertreten, gefolgt von der Türkei (4
Prozent), Kroatien (3 Prozent), Tunesien (3 Prozent) und Albanien (2 Prozent).
Städteziele im Sommer: Palma de Mallorca behauptet Spitzenplatz vor Barcelona
und London
Auf lokaler Ebene bleibt Palma de Mallorca das volumenstärkste Städteziel der
deutschen Urlauber. Es folgen Barcelona und London auf den Plätzen zwei und
drei, dicht gefolgt von Lissabon und Athen. Die Plätze 6 bis 15 im deutschen
Buchungsvolumen werden von Tirana, Malaga, Tunis, Split, Wien, Thessaloniki,
Heraklion (Kreta), Madrid, Istanbul und Ibiza besetzt.
Top 10 der gefragtesten Sommerziele (nach Buchungsvolumen):
1. Palma de Mallorca, Spanien
2. Barcelona, Spanien
3. London, Großbritannien
4. Lissabon, Portugal
5. Athen, Griechenland
6. Tirana, Albanien
7. Malaga, Spanien
8. Tunis, Tunesien
9. Split, Kroatien
10. Wien, Österreich (Die Plätze 11 bis 15 belegen: Thessaloniki, Heraklion
(Kreta), Madrid, Istanbul und Ibiza.)
Gefragte Alternativen am Mittelmeer: Hohe Zuwachswerte für Montenegro und
Sizilien
Abseits der etablierten Großstädte gewinnen sekundäre Ziele deutlich an Boden.
Innerhalb des bestehenden Portfolios verzeichnet Podgorica (Montenegro) mit
einem Buchungsplus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das höchste relative
Wachstum bei den deutschen Urlaubern. Auch sizilianische Ziele erleben einen
deutlichen Nachfrageschub: Palermo legt um 15 Prozent zu, gefolgt von Catania
mit einem Plus von 14 Prozent. Das kontinentale Wachstum wird durch Wien (+11
Prozent), Skopje (+10 Prozent), die griechische Insel Zakynthos (+6 Prozent),
Hurghada (+6 Prozent) und Pristina (+3 Prozent) ergänzt.
Wachstumsstarke Reiseziele: Lanzarote und Warschau mit deutlichem Buchungsplus
Lanzarote verzeichnet mit einem Plus von 93 Prozent das stärkste
Buchungswachstum unter den betrachteten Reisezielen. Es folgen Warschau mit
einem Anstieg von 47 Prozent, die kroatische Küstenstadt Rijeka (+32 Prozent),
Brindisi in Apulien (+26 Prozent) sowie Pula (+9 Prozent) und Bologna (+9
Prozent). Auf globaler Ebene weist Rio de Janeiro mit einem Plus von 21 Prozent
das stärkste Wachstum auf.
Weitere Informationen zu den diesjährigen Reise-Trends finden Sie unter: Top
Sommerreiseziele 2026
(https://www.opodo.de/our-brand/news/top-sommerreiseziele/)
Reisedauer im Sommer: Einwöchige Aufenthalte und Kurztrips dominieren
Hinsichtlich der Aufenthaltsdauer am Zielort präferieren 33 Prozent der
Reisenden aus Deutschland eine klassische Länge von 7 bis 13 Tagen. Verlängerte
Wochenenden und Kurztrips von 3 bis 4 Tagen liegen mit einem Anteil von 19
Prozent auf dem zweiten Platz, knapp vor zwei- bis dreiwöchigen Aufenthalten von
14 bis 20 Tagen (17 Prozent) und ausgedehnten Sommerurlauben von über 21 Tagen
(15 Prozent). Kürzere Segmente wie 5 bis 6 Tage (10 Prozent) oder reine
Zwei-Tages-Trips (6 Prozent) bilden Minderheiten.
Zeitlicher Vorlauf: Langfristige Reiseplanung bleibt der Standard
Das zeitliche Planungsverhalten der Urlauber ist von einem hohen Vorlauf
geprägt. Drei von vier deutschen Urlaubern (75 Prozent) schließen ihre
Sommerbuchung mehr als drei Monate vor dem Abflug ab. Der Buchungsvorlauf
zwischen 61 und 90 Tagen macht einen Anteil von 20 Prozent aus, während
lediglich 5 Prozent der Verbraucher in einem knappen Fenster von 31 bis 60 Tagen
vor dem Abflug buchen. Dieser Trend zieht sich durch ganz Europa, angeführt von
Portugal.
Anteil der Frühbucher (Buchung >90 Tage vor Abflug) im Ländervergleich:
- Portugal: 78%
- Frankreich: 76%
- Deutschland: 75%
- Großbritannien (UK): 73%
- Spanien: 72%
- Italien: 71%
Urlaub in der Bundesrepublik: Spanier und Schweizer reisen am häufigsten nach
Deutschland
Deutschland fungiert im Sommer auch als attraktives Reiseziel für internationale
Gäste. Das größte Kontingent an ausländischen Urlaubern stammt aus Spanien, die
20 Prozent des gesamten Inbound-Volumens ausmachen. Es folgen Reisende aus der
Schweiz mit 13 Prozent, Frankreich mit 12 Prozent, Österreich mit 11 Prozent,
Großbritannien mit 8 Prozent und Italien mit 8 Prozent. Als Zielorte innerhalb
Deutschlands dominieren urbane Zentren, angeführt von Berlin, München, Hamburg,
Frankfurt und Düsseldorf.
Hauptherkunftsländer internationaler Gäste in Deutschland und deren Top-Ziele:
- Spanien: 20% Marktanteil am Inbound (bevorzugte Städte: Berlin, München,
Hamburg)
- Schweiz: 13% Marktanteil am Inbound (bevorzugte Städte: München, Berlin,
Frankfurt)
- Frankreich: 12% Marktanteil am Inbound (bevorzugte Städte: Hamburg, Berlin,
Düsseldorf)
Regionaler Vergleich: So reisen die europäischen Nachbarn
Reisepräferenzen in Frankreich: Starke Nachfrage nach Korsika im Juli
Die französischen Urlauber konzentrieren ihre Reisen stark auf den Monat Juli
(59 Prozent der Sommerbuchungen) im Vergleich zum August (41 Prozent). Die
meistgebuchte Stadt ist Ajaccio auf Korsika. Das stärkste Wachstum im
Bestandssegment verzeichnet Podgorica mit plus 144 Prozent. Bei den
Neuentdeckungen liegen Ko Samui (+233 Prozent) und Pisa (+112 Prozent) an der
Spitze des französischen Marktes.
Reisetrends in Großbritannien: Briten zieht es nach Spanien und Amsterdam
Britische Urlauber reisen im Sommer am häufigsten nach Barcelona, Amsterdam und
Malaga. Deutliche Zuwächse im britischen Outbound-Volumen erzielen Bilbao (+39
Prozent) und Alicante (+28 Prozent). Als neue Trendziele etablieren sich Preveza
in Griechenland (+230 Prozent) und Valencia (+160 Prozent).
Urlaubsvorlieben in Italien: Hohe Buchungszahlen für spanische Küstenstädte
Ein Viertel der italienischen Sommerbuchungen (23 Prozent) entfällt auf Spanien,
primär auf die Destinationen Barcelona und Ibiza. Als internes Ziel folgt das
eigene Land mit 19 Prozent, angeführt von Olbia auf Sardinien. Alicante legt als
Trendziel um 88 Prozent zu, Sevilla um 62 Prozent. Bei den Fernreisen führt
Mexiko-Stadt als Neuentdeckung mit einem Plus von 81 Prozent.
Urlaubstrends auf der Iberischen Halbinsel: Inlandsboom in Spanien und
Azoren-Hype in Portugal
Im Sommer 2026 setzen spanische Reisende verstärkt auf Heimatliebe: 39 Prozent
aller Buchungen entfallen auf Ziele im eigenen Land, wobei Teneriffa, Palma de
Mallorca und Gran Canaria die Liste der Top-Destinationen anführen. Parallel
dazu zeigt sich ein deutlicher Aufschwung bei europäischen Städtereisen abseits
der klassischen Sommerfavoriten. London verzeichnet mit einem Plus von 66
Prozent im Vorjahresvergleich das stärkste Wachstum, dicht gefolgt von Tirana
(+61 Prozent) und Mailand (+60 Prozent).
Ein weiterer Trend in Spanien ist die wachsende Bedeutung der Schiene für den
Inlandsverkehr; hier führen Madrid, Alicante und Valencia das Ranking der
Zugziele an. Währenddessen zieht es portugiesische Urlauber primär nach Paris
und Funchal, wobei insbesondere die Azoren-Inseln Ponta Delgada (+92 Prozent)
und Terceira (+79 Prozent) als Trendziele hervorstechen.
Betty Lemeßier, Communications & PR Manager DACH/Nordics, kommentiert: "Der
Reisesommer 2026 steht ganz im Zeichen der Entdeckungslust. Deutsche Urlauber
kombinieren die vertrauten Klassiker im Mittelmeerraum mit einer wachsenden
Offenheit für andere Destinationen. Der deutliche Zuwachs bei Reisezielen wie
Lanzarote und Podgorica zeigt, dass neben etablierten Favoriten auch weniger
bekannte Orte zunehmend an Attraktivität gewinnen. Dieses hohe Reiseinteresse
spiegelt sich auch im Buchungsverhalten wider: Die überwiegende Mehrheit der
Deutschen sichert sich ihren Sommerurlaub bereits mehr als drei Monate im Voraus
- ein Zeichen für die anhaltend hohe Vorfreude auf die schönsten Wochen des
Jahres."
Methodik / Datengrundlage: Basis sind Buchungsdaten der eDreams
ODIGEO-Plattformen (1. Jan. bis 31. Mai 2026 für Reisen im Juli/Aug. 2026, im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Analysiert wurden Reiseziele, Trends und
Buchungsverhalten.
Pressekontakt:
eDreams ODIGEO D-A-CH
mailto:press.dach@edreamsodigeo.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/101081/6298596
OTS: Opodo Deutschland
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