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BPOL-HH: Einsatzmeldung: Dynamit auf einer Sitzbank in der S-Bahn - Erste Ermittlungsergebnisse

20.06.2026 10:10 Uhr Bundespolizeiinspektion Hamburg

Hamburg (ots) - Am 19.06.2026 gegen 10:30 Uhr erhielt die Bundespolizeiinspektion Hamburg die Einsatzmeldung, dass in einer im S-Bahnhof Ohlsdorf stehenden S-Bahn der Linie S1 (Strecke Airport - Ohlsdorf) durch Bahnreisende augenscheinlich Dynamit auf einer Sitzbank liegend entdeckt worden sei. Der Triebfahrzeugführer habe bereits mit der Räumung der S-Bahn begonnen.

Durch eingesetzte Kräfte der Bundespolizei sowie der Landespolizei Hamburg wurde der S-Bahnbereich, der U-Bahnbereich sowie der Bahnhofsvorplatz geräumt und abgesperrt.

In einer ersten Inaugenscheinnahme durch eingesetzte Bundespolizisten konnten drei Stangen Dynamit in roter Farbe, die mit Kabeln umwickelt waren, auf einer Sitzbank liegend festgestellt werden. Erste Ermittlungen ergaben, dass äußerlich ähnlich aussehende "Spaßartikel" im Internet frei verkäuflich sind.

Angeforderte Entschärfer der Landespolizei Hamburg erreichten den Einsatzort, überprüften den Gegenstand und bewerteten ihn als ungefährlich. Der Gegenstand wurde sichergestellt.

Die Maßnahmen wurden anschließend um 12:13 Uhr wieder aufgehoben. Zu bahnbetrieblichen Auswirkungen kann die Bundespolizei keine Angaben machen.

Ermittlungen zu der Person, die den Gegenstand abgelegt hatte, wurden eingeleitet. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren (Straftatverdacht gemäß §126 StGB "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten") wird vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

Noch am 19.06.2026 ergaben erste Ermittlungen durch umfangreiche Videosicherungen und Videosichtungen, dass es sich bei der aufgefundenen Dynamit-Attrappe um einen Bestandteil einer Kostümierung eines augenscheinlichen Junggesellenabschieds gehandelt hat. Die Gruppierung verlor am 19.06.2026 um 10:11 Uhr beim Ausstieg am S-Bahnhof Hamburg-Airport in der S-Bahn den Gegenstand.

Es wird darum gebeten auf weitere Sachstandsanfragen zu verzichten. Im laufenden Ermittlungsverfahren können vorerst keine weiteren Auskünfte durch die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg getätigt werden.

WL

Rückfragen bitte an:

Pressesprecher Woldemar Lieder Telefon: 0173-678 34 61 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de www.bundespolizei.de https://x.com/bpol_nord

Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6298273 OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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