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BPOL-HH: Lebensgefährliche Handlung: Mann hält seinen Gleisaufenthalt für "normal"

30.04.2026 10:40 Uhr Bundespolizeiinspektion Hamburg

Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll am 29.04.2026 gegen 07:04 Uhr eine männliche Person (Alter: 53 Jahre) sich im Gleisbereich im Bahnhof Heimfeld aufgehalten haben.

Zum Begehungszeitpunkt fand im Bahnhof Heimfeld Regelbetrieb statt, sodass folglich jederzeit ein Zug auf den betroffenen Gleisen hätte verkehren können.

Ein aufmerksamer Bahnreisender erkannte die Gefahrenlage und meldete den Vorfall an die Bundespolizei. Durch die Bundespolizei wurden kurzzeitige Stromabschaltungen sowie Streckensperrungen für die betroffenen Gleise angeordnet bis sichergestellt werden konnte, dass sich keine Person mehr im Gleisbereich befindet. Zu den bahnbetrieblichen Auswirkungen kann die Bundespolizei keine Angaben machen.

Eine umgehend durchgeführte Videosichtung bestätigte den Gleisaufenthalt. Aus der Videosichtung konnten Fahndungsbilder an die eingesetzte Bundespolizeistreife übermittelt werden.

Durch die eingesetzte Bundespolizeistreife konnte der serbische Staatsangehörige in direkter Bahnhofsnähe erkannt und festgenommen werden. In einem Präventionsgespräch mit den Bundespolizisten über die Gefahren im Gleisbereich gab der Mann zu, dass er sich im Gleisbereich befunden habe. Seinen Gleisaufenthalt hielt er für "normal". Durch die Bundespolizisten wurden dem Serben ausführlich die Gefahren im Gleisbereich erklärt.

Nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen musste der 53-Jährige wieder entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts "Unerlaubter Gleisaufenthalt" eröffnet.

Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:

"Gleisaufenthalte sind nicht wie vom Mann behauptet "normal"! Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."

WL

Rückfragen bitte an:

Pressesprecher Woldemar Lieder Telefon: 0173-678 34 61 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de www.bundespolizei.de https://x.com/bpol_nord

Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6265783 OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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