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BPOL-HH: Lebensgefährliche Handlung 2: Unachtsame Frau stürzt in Gleisbereich |
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| 3.05.2026 09:41 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Hamburg |
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Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll am 02.05.2026 gegen 11:37
Uhr eine Frau (Alter: 44 Jahre) in den Gleisbereich im S-Bahnhof Reeperbahn
hinter einer abfahrbereiten S-Bahn gestürzt sein.
Zum Begehungszeitpunkt fand im Bahnhof Reeperbahn Regelbetrieb statt. Eine
bereits abgefertigte S-Bahn stand zur Ausfahrt bereit.
Aufmerksame Bahnreisende erkannten die Gefahrenlage, meldeten den Vorfall an die
Polizei und machten sich durch Armbewegungen beim Triebfahrzeugführer der
abfahrbereiten S-Bahn bemerkbar, sodass die S-Bahn nicht losfuhr. Es wurden
anschließend kurzzeitige Stromabschaltungen sowie Streckensperrungen für die
betroffenen Gleise angeordnet bis sichergestellt werden konnte, dass sich keine
Person mehr im Gleisbereich befindet. Zu den bahnbetrieblichen Auswirkungen kann
die Bundespolizei keine Angaben machen.
Eine umgehend durchgeführte Videosichtung bestätigte den Gleissturz. Es konnte
erkannt werden, dass die Frau auf dem Bahnsteig ging und dabei in ihre
mitgeführte Bauchtasche schaute. Anschließend wechselte sie ihre Gehrichtung,
ohne nach oben zu schauen, und stürzte in den Gleisbereich hinter einer
abfahrbereiten S-Bahn. Bahnreisende halfen umgehend der Frau beim Herausklettern
aus dem Gleisbereich.
Durch eingesetzte Streifen der Landespolizei und der Bundespolizei konnte die
deutsche Staatsangehörige im S-Bahnhof Reeperbahn angetroffen werden. In einem
Präventionsgespräch mit den Bundespolizisten über die Gefahren im Gleisbereich
zeigte sich die Frau unkooperativ und aggressiv. Sie gab an, im Rippenbereich
und am Oberschenkel Schmerzen zu haben und konnte nicht mehr selbstständig
aufstehen. Die 44-Jährige wurde mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus
zugeführt. Die Bundespolizei kann keine weiteren Angaben zu den Verletzungen
machen.
Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts
"Unerlaubter Gleisaufenthalt" eröffnet.
Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor
leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:
"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten!
Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die
Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu
verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr
leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6267156
OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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