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POL-HH: 260724-1. "Mobil. Aber sicher!" - Bilanz einer hamburgweiten Verkehrskontrolle (FOTO) |
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| 24.07.2026 12:42 Uhr |
Polizei Hamburg |
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Hamburg (ots) - Zeit: 23.07.2026, 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr Ort: Hamburger
Stadtgebiet
Unter der Leitung der Verkehrsdirektion Ost (VD 3) führten am Donnerstag rund
150 Einsatzkräfte mobile und stationäre Kontrollen mit den Themenschwerpunkten
"Abbiegen", "Wenden" und "Vorfahrt" durch.
Die Beamtinnen und Beamten der Verkehrsdirektionen (VD 1-4 und 6), der Schutz-
und Landesbereitschaftspolizei überprüften insgesamt 550 Fahrzeuge sowie 535
Personen und leiteten in diesem Zusammenhang folgende Straf- und
Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:
Straftaten
- 5 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
- 4 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
- 1 x Kennzeichenmissbrauch
- 3 x sonstige Straftaten
Ordnungswidrigkeiten
- 332 x Fehler beim Abbiegen und Wenden
- 96 x Parkverstoß
- 37 x verbotene Handynutzung (Kraftfahrzeugführende und
Fahrradfahrende)
- 34 x Missachtung roter Ampeln (Kraftfahrzeugführende und
Fahrradfahrende)
- 11 x Geschwindigkeitsverstoß
- 9 x Missachtung der Anschnallpflicht
- 2 x Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel
- 1 x Kind nicht ordnungsgemäß gesichert
- 106 x sonstige Ordnungswidrigkeiten
Des Weiteren stellten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 27 Mängelmeldungen -
zum Beispiel wegen nicht mitgeführter Dokumente oder technischer Mängel - aus
und ordneten zwei Blutprobenentnahmen an. Zudem untersagten sie vier
Fahrzeugführenden vorläufig die Weiterfahrt und stellten ein Fahrzeug sicher.
Im Rahmen der Präventionsarbeit führte die Verkehrsdirektion 6 (VD 6) eine
Aktion unter dem Tenor "Perspektivwechsel" durch. Hierbei wurde im Bereich
Kennedybrücke/Alsterufer eine realistische Abbiegesituation mit einem
Lastkraftwagen (Lkw) simuliert, welche auf Unfälle zwischen diesen Fahrzeugen
und ungeschützten Verkehrsteilnehmenden aufmerksam machen sollte. Den
Bürgerinnen und Bürgern wurde das Angebot unterbreitet, Platz in der
Fahrerkabine des Lkw zu nehmen, um diese Abbiegesituation aus der Sicht eines
Lkw-Fahrers zu sehen und bewerten zu können. Darüber hinaus verteilten die
Einsatzkräfte diverses Informationsmaterial zum Thema.
Es kam gestern zu folgenden Besonderheiten:
In der Holsteiner Chaussee überprüften die Polizeikräfte den Fahrer eines
E-Scooters und stellten dabei fest, dass der E-Scooter Geschwindigkeiten bis zu
50 km/h erreichen konnte und nicht den Vorschriften entsprach. Darüber hinaus
ergaben sich Hinweise darauf, dass der 17-jährige Fahrer das Fahrzeug ohne die
erforderliche Fahrerlaubnis führte. Zudem konnte er keine entsprechende
Versicherung für das Elektrokleinstfahrzeug (eKF) vorlegen. Die Beamtinnen und
Beamten stellten den E-Scooter sicher und leiteten Strafverfahren wegen des
Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Verdachts des Verstoßes gegen
das Pflichtversicherungsgesetz ein.
Eine Funkstreifenwagenbesatzung überprüfte den Fahrer eines Pkw und stellte
hierbei fest, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.
Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass sich der 40-jährige Albaner illegal im
Bundesgebiet aufhält und das Fahrzeug nicht über die erforderliche Versicherung
verfügte. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest und
leiteten entsprechende Strafverfahren ein.
Einsatzkräfte überprüften in der Habichtstraße den Fahrer eines Fahrzeugs. Es
ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann sein Fahrzeug unter dem Einfluss von
berauschenden Mitteln geführt hatte. Die Beamtinnen und Beamten ordneten eine
Blutprobenentnahme an, untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt und leiteten ein
Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen durchführen, um die
Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen und die Verkehrsteilnehmenden zu
sensibilisieren.
Wen.
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Telefon: 040 4286-56213
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Hamburg
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