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BPOL-HH: S-Bahnstation Hamburg Reeperbahn: 18-Jährige sucht nachts ihren Rucksack im Tunnelbereich der S-Bahngleise- Bundespolizei warnt wiederholt vor Lebensgefahr im Gleisbereich! (FOTO) |
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| 24.07.2026 13:10 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Hamburg |
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Hamburg (ots) - Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei entdeckte ein
Triebfahrzeugführer (m.52) am 23.07.2026 gegen 23.45 Uhr zwischen den
S-Bahnstationen Königstraße und Reeperbahn kurz vor Einfahrt in den
S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn eine Frau mit einer Taschenlampe im
gegenüberliegenden Gleisbereich im Tunnel. Umgehend wurde die Notfalleistelle
der S-Bahn durch den DB-Mitarbeiter informiert und die entsprechenden
S-Bahngleise kurzzeitig gesperrt.
Die Frau soll anschließend den Tunnelbereich verlassen und sich über den
Bahnsteig in die am Bahnsteig stehende eingefahrene S-Bahn begeben haben.
Zwischenzeitlich angeforderte Bundespolizisten aus dem Polizeirevier Altona
erreichten den Einsatzort und verbrachten die junge "Gleisgängerin" (w.18) auf
den Bahnsteig.
"Nach eigenen Angaben erklärte die junge Frau, dass sie ihren Rucksack im
Gleisbereich gesucht habe. Weitere Angaben machte die Heranwachsende aber
nicht."
"Die 18-Jährige wurde eingehend über die Lebensgefahren im Gleisbereich
aufgeklärt und anschließend aus dem S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn verbracht. Gegen
die Betroffene wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeiten-Verfahren
eingeleitet."
Die Streckensperrungen von 11 Minuten konnten bereits gegen 00.07 Uhr wieder
aufgehoben werden. Es ist zu Verspätungen im S-Bahnverkehr durch den Einsatz
gekommen. Die Bundespolizei kann dazu aber keine weiteren Angaben machen.
Aus aktuellem Anlass warnt die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg
erneut vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:
"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten!
Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen und die Bremswege sind
oftmals zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu
verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr
leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."
"RC"
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Polizeihauptkommissar Rüdiger Carstens ("RC")
Mobil 0172/4052 741
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6320710
OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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