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Iserlohn (ots) - Eine 32-jährige Frau handelte sich am Samstagmorgen ein Bündel
von Strafanzeigen ein: Wegen Bedrohung, Beleidigung, Beleidigung auf sexueller
Grundlage, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, vorsätzlicher
Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen 6.15 Uhr
meldeten Zeugen einen lautstarken Streit in einem Waldstück an der Leckingser
Straße. Polizeibeamte trafen eine Frau und einen Mann, die offenbar die Nacht
zusammen in einem Zelt verbracht hatten und sich nun lautstark stritten. Als die
Frau die Polizei erblickte, schrie sie auch die Beamten an. Wie sich
herausstellte, lag ein Haftbefehl gegen die Frau vor. Sie beleidigte die
Einsatzkräfte, spuckte nach ihnen, bedrohte sie und holte zu Tritten aus. Die
Beamten überwältigten sie. Auch auf der Wache setzte die Frau ihren Widerstand
fort. Gegen ihren 22-jährigen Begleiter schrieben die Beamten eine Anzeige wegen
Verstoßes gegen das Waffengesetz. Er führte eine Druckluftpistole bei sich.
Am Sonntag um 3.15 Uhr kontrollierte die Polizei am der Ecke Westfalenstraße/
Corunastraße einen E-Scooter-Fahrer, weil er im Dunkeln ohne
Beleuchtungseinrichtung unterwegs war. Dabei stellten die Beamten einen
deutlichen Akoholgeruch in der Atemluft des 18-jährigen Hemeraners fest. Im
Rahmen der Sachverhaltsaufnahme räumte er ein, dass er den E-Scooter irgendwo in
der Innenstadt "gefunden" habe. Der rechtmäßige Eigentümer hatte den Verlust
seines E-Scooters noch nicht bemerkt. Ein Arzt nahm dem 18-Jährigen auf der
Wache eine Blutprobe ab. Die Polizei stellte den E-Scooter zunächst sicher und
schrieb Anzeigen gegen den 18-Jährigen wegen Diebstahls sowie wegen des
Verdachts einer Fahrt unter Alkoholeinfluss. Ein 56-jähriger Iserlohner ist
mutmaßlich auf einen Fake-Shop hereingefallen. Eine Internet-Seite erweckte den
Anschein, als würde es sich um ein Angebot eines bekannten Supermarktes handeln.
Dort entdeckte der Iserlohner ein Angebot für ein E-Bike zum Preis von 89 Euro.
Er bestellte das Bike und gab seine Kreditkarten-Daten ein, worauf ihm der
geforderte Betrag abgebucht wurde. Als keine Ware kam, erstattete er Anzeige und
informierte seinen Kreditkarten-Anbieter, um sein Geld zurückzubekommen. Die
Polizei warnt immer wieder vor Fake-Shops. Im Fall des Iserlohners nutzten die
Betrüger offenbar den Namen und das Logo eines etablierten und tatsächlich
existierenden Unternehmens. Deshalb sollten sich Online-Käufer die Domain
genauer anschauen. Unschlagbar günstige Schleuderpreise sollten generell
misstrauisch machen. Kritisch wird es vor allem dann, wenn Shops spätestens am
Ende eines Bestellvorgangs nur die Vorkasse zulassen und dazu möglicherweise
noch ein Bankkonto im Ausland angeben. Schmückt sich eine Seite mit
Vertrauenssiegeln, sollte man versuchen, diese Siegel anzuklicken. Die echten
Siegel führen zum Anbieter der Siegel. Wer einen neuen Shop ausprobieren will,
der sollte im Internet nach Erfahrungen anderer Kunden suchen.
Von einer Baustelle an der Lindenstraße wurden zwischen Dienstag und Mittwoch
rund 150 Meter Kupferkabel gestohlen. (cris)
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