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Kiel (ots) - Donnerstag ist Himmelfahrt, landläufig auch als "Vatertag" bekannt.
Insbesondere Gruppen von Jugendlichen und Heranwachsenden, oftmals kinderlos,
begehen diesen Tag mit Ausflügen und Veranstaltungen an öffentlichen Plätzen.
Die Landespolizei Schleswig-Holstein ist wie in den Vorjahren darauf eingestellt
und wird an Himmelfahrt im gesamten Landesgebiet mit verstärkten Kräften im
Einsatz sein.
Die Feierlichkeiten an Himmelfahrt fallen regelmäßig durch Musik in Kombination
mit dem Konsum von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln auf. Der Großteil
dieser Feiern bewegte sich in den vergangenen Jahren dabei in einem zwar
ausgelassenen, aber in der Regel von Vernunft und Rücksicht geprägten Rahmen.
Erfahrungsgemäß kann der erhöhte Konsum von Alkohol und anderen berauschenden
Mitteln jedoch dazu führen, dass es zu Konflikten zwischen Gruppen,
Sachbeschädigungen oder Gefahrensituationen kommt.
Als Landespolizei Schleswig-Holstein werden wir grundsätzlich für alle
notwendigen Anfragen ansprechbar sein und die Einsätze mit dem notwendigen Maß
an Abgewogenheit wahrnehmen. Wo immer möglich, wird das Einschreiten der
Polizistinnen und Polizisten kommunikativ ausgerichtet sein. Straftaten jeder
Art, wie beispielsweise Sachbeschädigungen, Körperverletzungs- oder
Diebstahlsdelikte, werden allerdings konsequent verfolgt.
Daher wird die Landespolizei Schleswig-Holstein mit verstärkter Präsenz in den
Polizeidirektionen vertreten sein und jederzeit lageanpasst auf Einsatzanlässe
reagieren. In den Fokus rücken bei der polizeilichen Arbeit dabei bekannte
Schwerpunkte. Sollten sich im Laufe des Tages weitere Schwerpunkte
herausstellen, werden wir flexibel reagieren.
Der Erfahrung nach dürften sich die Einsatzschwerpunkte auf folgende Bereiche
konzentrieren.
- Kiel: Schrevenpark, Reventlouwiese, Kiellinie
- Kreis Plön: Küstenbereiche, Schönberger Strand, Badestelle
Trammer See
- Kreis Stormarn: Schulzentrum Bargteheide, Feldfest Grönwohld
- Kreis Herzogtum Lauenburg: Badestelle Lütauer See in Mölln,
Elbinseln Geesthacht, Badestellen Müssen
- Elmshorn: Flunkyball WM
- Bad Segeberg: Großer Segeberger See
- Lübeck: Drehbrückenplatz, Carlebach-Park
- Kreis Ostholstein: Küstenbereiche, Bäderorte
- Schleswig: Königswiesen
- Süderbrarup/Kappeln: "Bollerwagenumzug" entlang der Bundesstraße
201
- Brokstedt: Lanz-Bulldog-Treffen
Diese Aufzählung ist nicht abschließend und stellt nur eine Auswahl dar.
Konkrete Angaben zu weiteren örtlichen Schwerpunkten können die Pressestellen
der jeweiligen Polizeidirektionen geben.
Seit Ende 2024 ist das Mitführen von Waffen und Messern jeglicher Art
umfangreich verschärft worden. Verbote erstrecken sich hierbei grundsätzlich auf
den Personenfern- und nahverkehr, wie auch auf öffentliche Veranstaltungen. Auch
wenn das Zusammentreffen beispielsweise in öffentlichen Parks oder an
Badestellen keine öffentlichen Veranstaltungen im Sinne des Waffengesetzes
darstellen, haben Waffen und Messer dort nichts zu suchen. In Kiel wurden zudem
im April drei Waffenverbotszonen
(https://www.kiel.de/de/gesundheit_soziales/ordnung_sicherheit/waffenverbot.php)
eingerichtet.
Als Landespolizei Schleswig-Holstein appellieren wir an alle Feiernden, keine
Messer und Waffen mitzuführen und berauschende Mittel nur in Maßen zu
konsumieren sowie für die An- und Abreise öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Rückfragen bitte an:
Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport
Landespolizeiamt
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/58623/6273860
OTS: Landespolizeiamt
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