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Programmgeschichte für zuhause: MDR verkleinert seinen Fundus (FOTO) |
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| 15.04.2026 17:10 Uhr |
MDR Mitteldeutscher Rundfunk |
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Leipzig (ots) - Aufgrund des Medienwandels und der damit einhergehenden
veränderten Produktionsweisen verkleinert der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR)
seine Requisitensammlung. In diesem Zuge gibt der MDR einzigartige Stücke aus
der MDR-Fernsehgeschichte in eine große Online-Auktion. Ein Verwerter wird die
noch verbliebenen Exponate versteigern.
Von Ende April bis Ende Mai 2026 haben Interessierte die Möglichkeit,
ausgewählte Requisiten zu ersteigern. Die Abholung der erworbenen Objekte
erfolgt vom 10. bis 12. Juni 2026 in Leipzig. Mitbieten können Interessierte am
27. April unter http://www.haemmerle.de . Registrierungen sind bereits möglich.
Unter den angebotenen Stücken finden sich neben klassischen Requisiten auch
zahlreiche praktisch nutzbare Objekte wie Möbel, Lampen sowie Bühnen- und
Messebauelemente, die sich hervorragend für Handwerk, Theater oder Events
eignen. Auch Gartenequipment und weitere vielseitige Ausstattungsgegenstände,
sowie besondere Exponate aus bekannten MDR-Formaten stehen zur Versteigerung.
Dazu zählen zum Beispiel:
- Requisiten aus "Dirndl! Fertig! Los!"
- Bühnen- und Dekorationselemente aus dem "Schlagerzirkus"
- Möbel und Ausstattung aus "KultHits"das Sofa aus "Geburtstagsgrüße" mit Petra
Kusch-Lück
- Requisiten aus Formaten wie "Länderzeit", "Unter uns" sowie "Tätern auf der
Spur"
- Nachbauten und Dekoelemente aus "Pi mal Daumen"
- Messe- und Bühnenbauelemente, etwa von der Buchmesse
- vielseitig nutzbare Messebaustände, Kulissen und Ausstattung für Handwerk,
Theater und Events
Hintergrund der Auktion
Hintergrund der Auktion ist die Teilauflösung des MDR-Fundus für Dekorationen
sowie Groß- und Kleinrequisiten. Ein entsprechender Mietvertrag dafür ist jetzt
ausgelaufen. Gleichzeitig hat sich die Medien- und Produktionswelt deutlich
gewandelt - vom klassischen Fernsehen hin zu einem plattformübergreifenden
Programmangebot. In diesem Zuge müssen heute häufig keine kompletten Studios
mehr gebaut werden. Stattdessen kommen verstärkt digitale Projektionen und
Augmented Reality zum Einsatz, wodurch der Bedarf an physischen Kulissen und
Requisiten sinkt.
Künftig wird der MDR seinen Fundus an einem neuen Standort mit deutlich
reduzierter Fläche weiterführen. Ziel ist es, Kosten zu senken, Ressourcen
effizienter zu nutzen und gleichzeitig möglichst viele Objekte einer weiteren
Verwendung zuzuführen. Ein externer Verwerter übernimmt die Durchführung der
Auktion. Die Entscheidung zur Verkleinerung des Fundus ist zudem Teil
umfassender Einsparnotwendigkeiten im MDR. Die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen verschärfen sich für den MDR grundsätzlich auch deshalb, weil
die Bundesländer die empfohlene Erhöhung des Rundfunkbeitrags seit 1.1.2025
nicht umgesetzt haben. Mit dem Erlös aus der Versteigerung sollen notwendige
Entsorgungs- und Umzugskosten refinanziert werden.
Pressekontakt:
MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail:
mailto:kommunikation-desk@mdr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7880/6256101
OTS: MDR Mitteldeutscher Rundfunk
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - MDR Mitteldeutscher Rundfunk
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