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Leipzig (ots) - Für Till Knippenberg gehörten blaue Flecken, Nasenbluten und
starke Blutungen auch bei kleineren Verletzungen schon als Kind zu den großen
Herausforderungen des Lebens. Mit sechs Jahren wurde bei ihm das
Von-Willebrand-Syndrom diagnostiziert, eine angeborene Blutgerinnungsstörung mit
erhöhter Blutungsneigung. Mit Medikamenten aus gespendetem Blutplasma kann er
heute nahezu uneingeschränkt leben. Zum Welttag der Hämophilie, der jährlich am
17. April das Bewusstsein für Blutgerinnungsstörungen stärkt, ist er nicht nur
dankbar für die medizinisch-technischen Möglichkeiten und die gute
Gesundheitsversorgung, die er erfahren darf, sondern vor allem für diejenigen,
die ihr Blutplasma bei Haema für Menschen wie ihn spenden.
Hämophilie und andere angeborene Gerinnungsstörungen gehören zu den seltenen
Erkrankungen: Schwere Formen treten insgesamt bei etwa einem von 5.000 bis 8.000
Neugeborenen auf und erfordern oft eine lebenslange medikamentöse Behandlung.
Rund 1200 Plasmaspenden etwa sind nötig, um einen Patienten mit
Gerinnungsstörung ein Jahr lang medikamentös zu versorgen. Bis zu 60-mal im Jahr
können gesunde Menschen Plasma spenden. Dabei dauert die Spende nur etwa 45
Minuten und ihr Körper gleicht sie schnell wieder aus.
Kleine Spende, große Wirkung: Viele Therapien bei schweren Erkrankungen wären
ohne Plasma nicht möglich
Das Ausmaß der therapeutischen Wirkung von Blut-und Plasmaprodukten für
Patient-innen ist zum Verhältnis des Aufwandes einer Spende sehr viel höher. Die
während Blut- und Plasmaspenden gewonnen Präparate können einerseits direkt bei
akutem Blutverlust z.B. bei Operationen und bei chronischen
Blutbildungsstörungen Patient-innen transfundiert werden. Andererseits bilden
sie die Grundlage für lebenswichtige Plasmaderivate wie Gerinnungsfaktoren oder
Immunglobuline. Ohne diese Spenden wären viele Therapien für betroffene Patient
-innen schlicht nicht möglich", erläutert Dr. med. Barbara Baumann-Baretti,
medizinische Direktorin bei Haema.
Spendenzentren leisten wichtigen Dienst an der Allgemeinheit: Hohes Vertrauen in
Medikamente aus Blutplasma
Till Knippenberg hat mit Plasmaprodukten, die er sich zwei Mal pro Woche selbst
verabreichen kann, sehr gute Erfahrungen gemacht: "Ich habe ein sehr hohes
Vertrauen in die Medikamente. Ohne sie könnte ich meinen Alltag in der Form
nicht leben. Plasma ermöglicht mir Lebensqualität." Er ist ehrenamtlich im
geschäftsführenden Vorstand der Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH)
tätig. Dabei ist er sowohl Spendenden als auch Blut- und Plasmaspendediensten,
wie Haema, dankbar: "Es ist nicht selbstverständlich, dass Plasmaspenden
erbracht werden und toll, dass die Mitarbeitenden in den Spendenzentren einen,
wie ich finde, so wichtigen Dienst an der Allgemeinheit leisten."
Wer spenden möchte, kann online einen Termin vereinbaren unter
http://www.haema.de oder über die MyHaema-App.
Für Medienvertreter:
Gerne stellen wir auf Anfrage für Ihre Berichterstattung den Kontakt zu Till
Knippenberg sowie Spendenden oder Mitarbeitenden in unseren Spendenzentren für
ein persönliches Gespräch her.
Weitere Informationen zur Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH):
https://www.igh.info/
Über Haema
Die Haema GmbH ist der größte privatwirtschaftliche Blut- und Plasmaspendedienst
in Deutschland. Das Unternehmen betreibt bundesweit 40 Blutspendezentren in
Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen,
Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen Mit jährlich über
einer Million gesammelter Blut- und Plasmaspenden leistet Haema einen wichtigen
Beitrag zur Versorgung von Krankenhäusern, Kliniken und Blutbanken sowie zur
Herstellung blut- und plasmabasierter Medikamente. Neben Blut und Blutplasma
nimmt Haema an ausgewählten Standorten auch Thrombozyten- und Leukozytenspenden
ab.Haema beschäftigt bundesweit 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als
Arbeitgeber bietet Haema ein flexibles, modernes und sinnstiftendes
Arbeitsumfeld mit langfristigen Perspektiven nach dem Leitgedanken: "Jobs, wie
fürs Leben gemacht" (https://karriere.haema.de/?utm_source=googlesearch&utm_medi
um=paid_ad&utm_campaign=eb_2026&gad_source=1&gad_campaignid=23502342921&gclid=Cj
wKCAjw7vzOBhBxEiwAc7WNr2mrx9B8GSvTtyUmRpp71Mz0FXKCQeuKB3VbAsCRR3wlt0WyfEAS_RoC1u
kQAvD_BwE) .
Der Unternehmenssitz ist in Leipzig, hier befindet sich auch das
Hochleistungslabor sowie das Blutverarbeitungs- und Logistikzentrum des
Unternehmens. Haema ist ein Partner von Grifols
(https://www.grifols.com/de/home) , einem weltweit führenden Unternehmen der
Gesundheitsbranche, das aus Plasma gewonnene Arzneimittel und andere innovative
biopharmazeutische Produkte entwickelt und anbietet. Das bei Haema gesammelte
Plasma verarbeitet Grifols zu wichtigen Medikamenten zur Behandlung
schwerwiegender, chronischer und manchmal lebensbedrohlicher Krankheiten.
Weitere Informationen zu Haema unter: http://www.haema.de
Link zum Pressebereich: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (haema.de)
(https://www.haema.de/unternehmen/pressekontakt/#c781)
Pressekontakt:
Britta Diebel
Haema GmbH
Landsteinerstraße 1
04103 Leipzig
Fon + 49 (0) 341 478 30 16505
Mobil + 49 (0) 151 2155 1092
Email mailto:britta.diebel@haema.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/57284/6256157
OTS: Haema Blutspendedienst
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