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Mainz (ots) - Sie geloben, im Ernstfall ihr Vaterland tapfer zu verteidigen.
Diesen Eid schwören auch Frauen bei der Bundeswehr. Seit 25 Jahren stehen ihnen
hier alle Laufbahnen offen. Sie hoffen auf Herausforderungen, aber vor allem auf
Kameradschaft. Die ist bei der Bundeswehr sogar gesetzlich verankert, als
soldatische Pflicht. Doch statt Kameradschaft erleben Soldatinnen oft
Diskriminierung und sexuelle Übergriffe. Das zeigen die Recherchen von "Report
Mainz".
Werden Frauen in der Bundeswehr diskriminiert?
Hat der frauenfeindliche Umgang System? Denn nicht nur in der
Fallschirmjäger-Kaserne in Zweibrücken, die immer wieder mit Skandalen
Schlagzeilen machte, kam es zu Fällen von sexueller Gewalt. Betroffene berichten
in der Dokumentation des ARD-Politikmagazins über ihre Erlebnisse in der Truppe.
Es herrsche eine Kultur, in der Ausbilder und auch Vorgesetzte kritische
Situationen bagatellisieren, tolerieren, manchmal sogar befeuern. Nur etwas mehr
als dreizehn Prozent der Soldaten sind Frauen, sie bilden somit eine kleine
Minderheit.
Wie sicher ist der Arbeitsplatz Bundeswehr für Soldatinnen?
Die Bundeswehr soll die größte Armee Europas werden, um die Landes- und
Bündnisverteidigung zu stärken. Sie braucht gerade jetzt dringend mehr Personal
und wirbt gezielt um junge Frauen. Doch: Wie attraktiv ist ein Job beim Bund?
Ist die Bundeswehr, ein Vierteljahrhundert nach dem vollen Zugang für Frauen,
ein sicherer Arbeitsplatz für Soldatinnen? Unternimmt sie genug gegen Sexismus
und Diskriminierung in ihren Reihen? Oder werden Täter von Kameraden und
Führungspersonen zu häufig gedeckt? Wie gut es der Bundeswehr gelingt, Frauen zu
integrieren, könnte auch darüber entscheiden, wie stark und entschlossen unsere
Streitkräfte im Verteidigungsfall aufgestellt sind.
"Belästigt, gemobbt, missbraucht - Soldatinnen in Gefahr" ist am Dienstag, 29.
September 2026, ab 21:45 Uhr im Ersten zu sehen und bereits ab 18 Uhr in der ARD
Mediathek abrufbar.
Weitere Informationen auf http://www.reportmainz.de
Bei Rückfragen rufen Sie bitte in der Redaktion "Report Mainz" an, Tel.: 06131
929-33352.
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Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel.: 06131 / 929-32755,
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OTS: SWR - Das Erste
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