Schwabach
Top-News
Schwabach, Stadt
Fläche: 40,8 km²
Einwohner: 38.518
PLZ: 91126
|
POL-MFR: (523) Falsche Polizeibeamte erbeuten Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich |
 |
| 29.05.2026 13:56 Uhr |
Polizeipräsidium Mittelfranken |
|
|
Schwabach (ots) - Betrüger, die sich als Polizeibeamte ausgaben, erbeuteten am
Donnerstagnachmittag in Schwabach Wertgegenstände im sechsstelligen Bereich. Die
Tatverdächtigen konnten trotz sofortiger Fahndung unerkannt entkommen.
Am Donnerstag (28.05.2026) gegen 13:00 Uhr erhielt eine 86-jährige Frau aus dem
Schwabacher Stadtteil Forsthof einen Anruf, bei dem sich Betrüger als
Polizeibeamte ausgaben und behaupteten, ein naher Angehöriger hätte einen
schweren Verkehrsunfall verursacht. Im weiteren Verlauf wurde die Frau
aufgefordert, eine angeblich fällige Kaution zu bezahlen. Die Geschädigte ging
auf die Forderungen der Anrufer ein und übergab gegen 13:45 Uhr Wertgegenstände
im sechsstelligen Wert an eine unbekannte Abholerin.
Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Schwabach leiteten umgehend
Fahndungsmaßnahmen ein, die durch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei
unterstützt wurden. Die Tatverdächtigen konnten jedoch unerkannt entkommen.
Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen
aufgenommen und bittet Zeugen, die im Stadtteil Forsthof verdächtige Personen
oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu
melden.
Die Kriminalpolizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche und
bittet darum, ältere Angehörige oder Nachbarn über folgende Warnhinweise
aufzuklären:
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern legen Sie sofort
auf.
Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder über Ihre
Vermögensverhältnisse ausfragen.
Die Polizei wird niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld oder
Wertgegenständen fordern.
Gehen Sie nicht auf Telefonate ein, die Sie ungewollt erhalten. Geben Sie am
Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Wenn Sie der Anrufer auffordert, die 110 zu wählen, um die Richtigkeit des
Anrufers zu verifizieren, dann beenden Sie das Gespräch, legen den Hörer auf und
rufen dann eigenständig bei der Polizei an.
Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen. Nutzen Sie die
Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres Telefonanbieters zum Sperren
unliebsamer Anrufe.
Wenn Ihre Telefonnummer nicht in öffentlichen Verzeichnissen stehen soll, lassen
Sie die Nummer dort löschen.
Sprechen Sie mit älteren Menschen in Ihrem Bekanntenkreis und in der
Nachbarschaft über dieses Phänomen.
Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie sich nicht
davor, den Polizeinotruf unter der 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig
vorkommt.
Erstellt durch: Oliver Trebing / bl
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mittelfranken
Präsidialbüro - Pressestelle
Richard-Wagner-Platz 1
D-90443 Nürnberg
E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de
Erreichbarkeiten:
Montag bis Donnerstag
07:00 bis 16:00 Uhr
Freitag
07:00 bis 15:00 Uhr
Sonntag
11:00 bis 14:00 Uhr
Telefon: +49 (0)911 2112 1030
Außerhalb der Bürozeiten:
Telefon: +49 (0)911 2112 1553
Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet:
http://ots.de/P4TQ8h
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/6013/6284436
OTS: Polizeipräsidium Mittelfranken
|
|
Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Mittelfranken
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung
|