Schwabach
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Schwabach, Stadt
Fläche: 40,8 km²
Einwohner: 38.518
PLZ: 91126
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POL-MFR: (544) Festnahmen nach versuchtem Callcenterbetrug |
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| 3.06.2026 13:40 Uhr |
Polizeipräsidium Mittelfranken |
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Schwabach (ots) - Ein 74-Jähriger durchschaute am Dienstag (02.06.2026) den
Anruf eines falschen Polizeibeamten und alarmierte die Polizei. Beamte nahmen
daraufhin drei Tatverdächtige vorläufig fest.
Am Dienstag (02.06.2026) gegen 12:00 Uhr erhielt der 74-Jährige den Anruf eines
vermeintlichen Polizeibeamten. Der Anrufer behauptete, in der Umgebung des
Mannes habe es mehrere Einbrüche gegeben und sein Name sei auf einer Liste
aufgetaucht.
Der Angerufene erkannte die Situation sofort als Betrugsversuch und verständigte
noch während des Telefonats die Polizeiinspektion Schwabach. Die Beamten
leiteten umgehend Maßnahmen ein, um den mutmaßlichen Geldabholer festzunehmen.
Kurze Zeit später nahmen mehrere Beamte der Polizeiinspektion Schwabach den
Geldabholer im Schwabacher Ortsteil Schaftnach vorläufig fest. Das Fahrzeug, mit
dem der Abholer nach Schaftnach gekommen war, flüchtete über die Bundesstraße 2
in Richtung der Autobahn A6.
Im Verlauf der Fahndung stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht das
Fahrzeug auf der A6 fest und kontrollierten es. Die Beamten nahmen auch den
43-jährigen Fahrer und den 39-jährigen Beifahrer vorläufig fest.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den 41-jährigen
Geldabholer und den 39-jährigen Beifahrer. Beide werden am heutigen Mittwoch
(03.06.2026) dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Den 43-jährigen Fahrer entließen
die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder. Alle drei
Tatverdächtigen sind rumänische Staatsangehörige.
Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die weiteren
Ermittlungen übernommen.
Die Kriminalpolizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche und
bittet darum, ältere Angehörige oder Nachbarn über folgende Warnhinweise
aufzuklären:
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern
legen Sie sofort auf.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder über
Ihre Vermögensverhältnisse ausfragen.
- Die Polizei wird niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld
oder Wertgegenständen fordern.
- Gehen Sie nicht auf Telefonate ein, die Sie ungewollt erhalten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Wenn Sie der Anrufer auffordert, die 110 zu wählen, um die
Richtigkeit des Anrufers zu verifizieren, dann beenden Sie das
Gespräch, legen den Hörer auf und rufen dann eigenständig bei
der Polizei an.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen.
- Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres
Telefonanbieters zum Sperren unliebsamer Anrufe.
- Wenn Ihre Telefonnummer nicht in öffentlichen Verzeichnissen
stehen soll, lassen Sie die Nummer dort löschen.
- Sprechen Sie mit älteren Menschen in Ihrem Bekanntenkreis und in
der Nachbarschaft über dieses Phänomen.
Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie sich nicht
davor, den Polizeinotruf unter der 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig
vorkommt.
Erstellt durch: Oliver Trebing / mc
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Mittelfranken
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