Schwerin
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Schwerin, Landeshauptstadt
Fläche: 130,38 km²
Einwohner: 99.978
PLZ: 19055
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POL-HRO: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 für die Landeshauptstadt Schwerin |
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| 20.04.2026 17:40 Uhr |
Polizeipräsidium Rostock |
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Schwerin (ots) - In der Landeshauptstadt Schwerin ist die Anzahl der
registrierten Straftaten im vergangenen Jahr um 11,5% gesunken. Gleichzeitig ist
auch die Zahl der Tatverdächtigen zurückgegangen. Die Aufklärungsquote in der
Polizeiinspektion Schwerin ist leicht gesunken, bleibt jedoch weiterhin mit
67,9% (-2%) auf einem sehr hohem Niveau.
Der deutliche Rückgang der Fallzahlen ist insbesondere auf die Delikte nach dem
Aufenthaltsgesetz sowie auf die rückläufige Entwicklung der Fallzahlen bei
Erschleichen von Leistungen und Betäubungsmittelverstößen, nach der
Teillegalisierung von Cannabis, zurückzuführen. Diese Entwicklung wirkt sich
zugleich auf die Aufklärungsquote aus.
Im Jahr 2025 wurden in der Landeshauptstadt Schwerin insgesamt 10.773 Straftaten
erfasst.
Ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit bilden sowohl die Eigentumsdelikte mit
3.107 (-1,1%) aufgenommenen Straftaten als auch die Rohheitsdelikte mit 2.052
Fällen (+8%). Ebenfalls bedeutsam sind die Vermögens- und Fälschungsdelikte mit
2.022 (-17,4%) erfassten Straftaten. Der Rückgang in diesem Bereich ist
insbesondere auf weniger Fälle von Beförderungserschleichung sowie Waren- und
Warenkreditbetrug zurückzuführen.
Einen Anstieg der Fallzahlen verzeichnet die Polizeiinspektion Schwerin im
Bereich der Rohheitsdelikte. Hier werden sowohl Raub- als auch
Körperverletzungsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit
berücksichtigt. Während die Zahl der erfassten Raubdelikte im Vergleich zum
Vorjahr von 100 auf 77 Fälle gesunken ist, ist der Gesamtanstieg der
Rohheitsdelikte insbesondere auf eine Zunahme bei Straftaten gegen die
persönliche Freiheit zurückzuführen. Die Aufklärungsquote im Bereich der
Rohheitsdelikte ist auf 88,3% gestiegen. Auch bei Raubdelikten liegt sie mit
75,3% auf einem sehr hohen Niveau.
Die registrierten Eigentumsdelikte sind insgesamt um 35 Fälle (-1,1%) leicht
gesunken. Innerhalb dieses Bereichs ist allerdings erkennbar, dass die Zahl der
Taschendiebstähle (+ 37) und die Wohnungseinbrüche (+43) gestiegen ist. Die
Aufklärungsquote bei Eigentumsdelikten konnte weiter verbessert werden und liegt
im Berichtsjahr bei 44%. Insbesondere im Bereich der Diebstähle mit
erschwerenden Umständen, zu denen auch die Einbrüche gehören, konnte die Quote
erhöht werden.
"Die Polizistinnen und Polizisten setzen mit großem Engagement weiterhin
zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Menschen in der Landeshauptstadt um, die auf
einer stetigen Lageauswertung basieren und fortlaufend angepasst werden. Hierzu
zählen auch präventive Ansätze zur Vorbeugung von Straftaten.", erklärt der
Leiter der Polizeiinspektion Schwerin, Kriminaldirektor Mattes Pienkoß. Im Jahr
2025 wurden in diesem Zusammenhang 350 Veranstaltungen zu Themen wie Gewalt- und
Suchtprävention sowie individuelle Beratungsangebote zum Eigentumsschutz
angeboten.
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Rostock
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