Schwerin
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Schwerin, Landeshauptstadt
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POL-HRO: Verkehrsunfallstatistik 2025 für die Landeshauptstadt Schwerin |
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| 20.04.2026 18:10 Uhr |
Polizeipräsidium Rostock |
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Schwerin (ots) - In der Landeshauptstadt Schwerin registrierte die Polizei im
Jahr 2025 insgesamt 3.291 Verkehrsunfälle. Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist
somit um 7,1% gestiegen. Auf den Straßen von Schwerin verunglückten im
vergangenen Jahr drei Personen in Folge eines Verkehrsunfalls tödlich, darunter
zwei Fußgänger und ein Radfahrer.
Bei den Unfällen mit verletzten Personen registrierte die Polizei 306 Fälle,
sechs mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Verletzten stieg auf 353 (+ 1,7%).
Für Radfahrer und Fußgänger ist die Gefahr, bei einem Verkehrsunfall verletzt zu
werden, am größten. Rund 40% der Verletzten (142 Personen) sind Radfahrer.
Insgesamt waren sie an 179 Unfällen beteiligt und in ca. 54% dieser Fälle
Hauptunfallverursacher. Fußgänger waren an 58 Verkehrsunfällen beteiligt und in
40% der Fälle Hauptunfallverursacher. Ihr Anteil an Verletzten beträgt 12% (41
Personen).
Zu den häufigsten Ursachen von Verkehrsunfällen mit Personenschäden in Schwerin
zählen Vorfahrtsverstöße (50 Fälle), Fehler beim Abbiegen (34 Fälle) und sowie
unzureichender Abstand (28 Fälle).
Unfälle mit E-Scootern bilden nach wie vor keinen Schwerpunkt am Unfallgeschehen
in der Landeshauptstadt, dennoch ist auch hier ein Anstieg zu verzeichnen. Im
Jahr 2025 registrierte die Polizei insgesamt 26 Unfälle unter Beteiligung von
Elektrokleinstfahrzeugen (+ 17). Die Zahl der Unfälle mit verletzten
E-Scooter-Fahrern stieg von acht auf 14. Die Zahl der registrierten Unfälle mit
Fahrerflucht bleibt auf einem gleichbleibend hohem Niveau mit 956 Fällen. Im
Bereich der Verkehrssicherheit führte die Polizeiinspektion Schwerin
zielgerichtete Verkehrskontrollen durch und ergriff verkehrserzieherische
Maßnahmen.
Im Rahmen von Verkehrskontrollen leiteten die Polizeibeamten der
Polizeiinspektion Schwerin knapp 4.200 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen nicht
angepasster Geschwindigkeit ein. Darüber hinaus wurden rund 600 Verfahren wegen
der unbefugten Nutzung elektronischen Geräte, sowie etwa 540 Verfahren aufgrund
von Rotlichtverstößen eingeleitet. Zudem stellten die Beamten knapp 400 Verstöße
im Zusammenhang mit Alkohol- oder Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr fest.
Ergänzend organisierten die Präventionsbeamten der Polizeiinspektion Schwerin im
Jahr 2025 insgesamt 156 Veranstaltungen zur Verhinderung von Verkehrsunfällen.
Sie erreichten damit knapp 2.700 Teilnehmer unterschiedlichsten Alters aus
Schwerin. Im Fokus der Veranstaltungen standen Kinder, denen in den Modulen
Schulwegsicherung und Fahrradausbildung das richtige Verhalten im Straßenverkehr
vermittelt wurde.
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Rostock
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