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Berlin (ots) - Am heutigen Nachmittag ist das 27-köpfige medizinische
Nothilfeteam in den Einsatz aufgebrochen. Auch eine Johanniter-Mitarbeiterin aus
Ecuador ist im Erdbebengebiet eingetroffen.
Auf Anforderung der venezolanischen Regierung und der Europäischen Kommission
ist heute das medizinische Nothilfeteam der Johanniter auf dem Weg ins
Erdbebengebiet. Mit dabei sind auch zwei medizinische und psychologische
Fachkräfte von Malteser International. Das gesamte Team sowie 14 Tonnen
Medikamente, Verbrauchsmaterial und Einsatzausrüstung wurden heute mit zwei
Flugzeugen der Bundeswehr von Wunstorf aus ins Einsatzgebiet geflogen. Morgen
wird ihre Ankunft gegen Mittag in Caracas erwartet. Vor Ort wird ihnen von der
venezolanischen Regierung ein Einsatzgebiet zugeteilt, in dem sie die
medizinische Versorgung übernehmen. Beim Transport des Materials werden sie dann
von Mitarbeitenden des Technischen Hilfswerkes unterstützt, die bereits im Land
sind.
"Die logistische Abwicklung am Fliegerhorst hat reibungslos funktioniert. Das
war nur Dank eines sehr großen persönlichem Engagements der Bundeswehr, des
Hauptzollamtes Hannover und unserer Helferinnen und Helfer möglich", sagt Oliver
Pitsch, Johanniter-Einsatzleiter für Venezuela. "Die Logistik ist einer der
entscheidenden Faktoren in dieser Phase eines Einsatzes, da innerhalb sehr
kurzer Zeit enorme Mengen transportiert werden müssen."
Johanniter-Mitarbeiterin aus Ecuador angekommen
Bereits gestern reiste Edelweis Allue, Johanniter-Mitarbeiterin in Ecuador, nach
Caracas. Mit dem nationalen Partner AVESA koordiniert sie vor Ort erste
Nothilfemaßnahmen in Notunterkünften, insbesondere mit Blick auf den Schutz und
die psychosoziale Betreuung von Frauen, Mädchen und Kindern.
Hintergrund
Das medizinische Team der Johanniter besteht aus Ärzten, medizinischem
Fachpersonal sowie Experten für Logistik und psychosoziale Nachsorge. Die
Helferinnen und Helfer kommen aus den Johanniter-Landesverbänden
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen,
Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Der Einsatz in Venezuela wird vom
Auswärtigen Amt und der Europäischen Union ko-finanziert.
Die Johanniter sind Mitglied bei Aktion Deutschland Hilft und rufen gemeinsam zu
Spenden für die Betroffenen des Erdbebens auf:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Stichwort: "Erdbeben Venezuela"
IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (SozialBank)
Oder online unter:
https://www.johanniter.de/spenden/jetzt-unterstuetzen/erdbeben-venezuela/
Aktion Deutschland Hilft, Stichwort: "Erdbeben Venezuela"
IBAN: DE62 3702 050000001020 30 (SozialBank)
Hinweis für Redaktionen:
Die Mitglieder des medizinischen Nothilfeteams stehen für Interviews zur
Verfügung. Bitte kontaktieren Sie die Pressestelle in Berlin.
Pressekontakt:
Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle
Tel. 030-26997-361, Mobil 0173 619 3409
E-Mail: mailto:medien@johanniter.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/14240/6305546
OTS: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
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