Stuttgart
Top-News
Stuttgart, Landeshauptstadt
Fläche: 207,36 km²
Einwohner: 587.152
PLZ: 70173
|
Osnabrück beschließt Einweg-Verpackungssteuer: Deutsche Umwelthilfe fordert breite kommunale Bewegung gegen Einweg-Müllflut |
 |
| 1.07.2026 11:56 Uhr |
Deutsche Umwelthilfe e.V. |
|
|
Osnabrück (ots) - Der Osnabrücker Stadtrat hat beschlossen, zum 1. November 2027
eine Steuer auf Einweg-Takeaway-Verpackungen in der Gastronomie einzuführen.
Nach Tübingen, Konstanz, Freiburg und Potsdam wäre Osnabrück damit die fünfte
deutsche Stadt mit einer solchen Steuer. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bewertet
den Schritt als ein wichtiges Signal für weitere Städte, durch eine
Einweg-Verpackungssteuer unnötige Einweg-Müllmengen zu vermeiden.
Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:
" In Osnabrück fallen jedes Jahr mehr als 19 Millionen Einweg-to-go-Becher und
-Essensboxen als Abfall an. Viele davon landen im öffentlichen Raum und der
Umwelt. Das Wegräumen falsch entsorgter Verpackungen sowie die Bereitstellung
und Leerung öffentlicher Abfallbehälter, die mit Einweg-to-go-Verpackungen
vollgestopft sind, kostet die Stadt jährlich hunderttausende Euro. Es war daher
überfällig, dass Osnabrück mit der Einweg-Verpackungssteuer für weniger Müll und
eine faire Verteilung der Entsorgungskosten sorgt. Wir fordern jetzt weitere
Städte auf, dem Weg von Osnabrück, Konstanz oder Tübingen zu folgen. Denn der
Handlungsdruck auf Bundesumweltminister Carsten Schneider für eine bundesweite
und damit flächendeckende Einweg-Verpackungssteuer wächst mit jeder Kommune, die
mutig vorangeht."
Pressekontakt:
Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin
0170 7686923, mailto:metz@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
http://www.duh.de
|
|
Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Deutsche Umwelthilfe e.V.
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung
|