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Stuttgart (ots) - Was bewegt vermögende Anleger im süddeutschen Raum, was sind
ihre größten Sorgen und in welche Anlageklassen investieren sie - diese Fragen
hat die Privatbank Ellwanger.Geiger in Zusammenarbeit mit den Meinungsforschern
von appinio in einer repräsentativen Umfrage beleuchtet. Zentrale Ergebnisse:
Die Vermögenden sind trotz aller Probleme in der Welt optimistisch. Bei den
Anlagen setzen sie bevorzugt auf Aktien, Edelmetalle und
Kryptowährungen/digitale Assets. Immobilien folgen auf Platz 4. Persönliche
Beratung ist ihnen wichtig. Viele sind aber offen für Künstliche Intelligenz.
"Als Privatbank aus Stuttgart wissen wir, dass die Vermögenden in Süddeutschland
ein wenig anders ticken als der Rest der Republik: Sie sind besonders
sicherheitsorientiert, zuweilen konservativ, aber auch bemerkenswert
aufgeschlossen gegenüber der Moderne und Trends. Uns freut besonders ihr
Optimismus. Bei allen Krisen und Herausforderungen in der Welt, glauben sie fest
an eine positive wirtschaftliche Zukunft. Das ist eine sehr wichtige Botschaft
in der heutigen Zeit, die oft von Pessimismus und schlechten Nachrichten
dominiert wird", sagt Philipp Stodtmeister, Vorstand beim Stuttgarter
Privatbankhaus Ellwanger.Geiger.
Sicherheit spielt für vermögende Anleger eine besonders große Rolle: 52,7 %
geben an, dass ihnen dieser Aspekt bei der Geldanlage sehr wichtig ist. Das ist
mehr als bei allen anderen Aspekten und liegt vor Rendite, bei denen dies 48 %
angeben. Das Schlusslicht unter den angefragten Aspekten ist Nachhaltigkeit,
welche 34,7 % als sehr wichtig einstufen.
Anlageklassen der Vermögenden: Aktien vorn, Edelmetalle und Krypto vor
Immobilien
Im Süden gilt nicht mehr nur "Schaffe, schaffe Häusle baue". Vielmehr liegt es
im Trend, das Erarbeitete in Aktien, Krypto und Gold zu investieren. Ganz vorne
dabei Aktienfonds mit 46,7 % und Aktien als Einzeltitel mit 40 %. Auch
Kryptowährungen haben sich bei Vermögenden fest etabliert: Ganze 28 % geben sie
als bevorzugte Anlageklasse an. Damit liegen sie in der Bedeutung fast gleichauf
mit Edelmetallen wie Gold (28,7 %). Immobilien als Anlageklasse folgen mit 25,3
%. Auch interessant: Für immerhin knapp 15 % der Befragten sind alternative
Anlagen wie Oldtimer, Kunst oder Edelsteine eine bevorzugte Geldanlage.
Nur rund ein Drittel sieht Überbewertung bei KI
An den Märkten wird vielerorts von einer möglichen Blase beim Thema KI
gesprochen. Ein Teil der Vermögenden teilt diese Skepsis: Rund ein Drittel (34
%) hält das aktuelle Kursniveau von Aktien aus dem KI-Bereich für überbewertet.
Einen Hype sieht allerdings nur eine kleine Gruppe. Die Mehrheit von knapp zwei
Dritteln (64,7 %) blickt gelassener auf den Sektor: 38,7 % sehen die Kurse als
fair an, etwa ein Viertel geht von einer Unterbewertung aus. Auch hier zeigt
sich, dass die Vermögenden im Süden neuen Trends gegenüber aufgeschlossen sind.
"Wer langfristig Vermögen aufbauen will, sollte alle relevanten Trends bei der
Anlage abdecken. Dazu gehört selbstverständlich auch Künstliche Intelligenz, die
große Investmentstory der aktuellen Zeit. Die Vermögenden sind sich dabei der
Risiken aber eben auch der Chancen bewusst. Wichtig ist eine ausreichende
Diversifikation. Anleger sollten darauf achten, nicht einen Trend aus Versehen
stark überzugewichten. Dabei hilft ein regelmäßiger kritischer Portfoliocheck",
sagt Stodtmeister.
Persönliche Beratung bleibt wichtig. Vermögende offen für KI-Lösungen
Bei der Wahl der Hausbank zählt vor allem ein breites Angebot an Anlageprodukten
(50,7 %), gefolgt vom Zugang zu persönlicher, individueller Beratung (rund 43 %)
sowie schneller Erreichbarkeit und unkomplizierten Prozessen (38,7 %).
Auch im Zeitalter von KI und Algorithmen bleibt der persönliche Ansprechpartner
bei komplexen Anlageentscheidungen gefragt: Für 89,3 % ist er sehr wichtig oder
eher wichtig, nur 2 % ist er weniger oder gar nicht wichtig. Erwartet werden von
ihm vor allem fachliche Exzellenz (50,7 %), schnelle Erreichbarkeit (37,3 %) und
proaktive Vorschläge bei Marktveränderungen (35,1 %).
Auffallend: Bei aller Bedeutung von persönlicher Beratung, kann sich auch die
vermögende Klientel vorstellen auf persönliche Beratung zu verzichten,
vorausgesetzt die KI wäre in der Lage, Anlageentscheidungen genauso gut zu
treffen wie ein menschlicher Berater. 24 % würden dann komplett auf KI setzen,
weitere 52 % zumindest bei Standardanlagen. Nur knapp 21 % bestehen darauf, dass
Beratung und die finale Entscheidung immer bei einem Menschen liegen muss.
"Die Umfrage zeigt: Eine kluge Verbindung aus Technologie und persönlicher
Beratung ist der Königsweg im Banking. Kunden wünschen sich von ihrem Berater
fachliche Exzellenz, Erreichbarkeit und Empathie. Werte, die bei
Ellwanger.Geiger als Privatbankhaus seit jeher im Zentrum des Geschäfts stehen.
Dabei darf die Beratung die moderne Technologie nutzen, um Anlageentscheidungen
im Sinne der Kunden besser zu machen", sagt Philipp Stodtmeister.
Zur Methodik:
Im Auftrag von Ellwanger.Geiger hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut
appinio im Zeitraum zwischen dem 21. und 31. Juli eine repräsentative Befragung
unter Vermögenden in Süddeutschland durchgeführt. Insgesamt haben 150 Personen
teilgenommen. Die Befragten hatten ihren Erstwohnsitz in Baden-Württemberg oder
Bayern, davon 15 % in der Region Stuttgart. Voraussetzung für die Teilnahme war
ein liquides Anlagevermögen von mehr als 500.000 Euro.
Pressekontakt:
echolot public relations GmbH & Co. KG
Philipp Nisster
mailto:nisster@echolot-pr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/183628/6371584
OTS: Ellwanger.Geiger
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