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Stadt und Kreis Offenbach (ots) - 1. Präventionsveranstaltung in der
Jugendverkehrsschule zur Thematik Rikscha- und Zweiradnutzung - Offenbach
(fg) Am vergangenen Mittwoch (17. Juni 2026) fand in der Zeit von 14 Uhr und 17
Uhr auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule im Leonhard-Eißnert-Park eine
Präventionsveranstaltung rund um "Rikscha, Fahrrad, Pedelec und E-Bike" statt.
Die Maßnahme wurde in Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Offenbach e. V.
durchgeführt. Im Vordergrund stand die Handlungssicherheit in rechtlicher sowie
praktischer Hinsicht bei der Benutzung einer Rikscha im öffentlichen
Verkehrsraum.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Teilnehmenden zunächst im theoretischen
Teil über die rechtliche Einordnung von Fahrrädern, Pedelecs und E-Bikes
informiert.
Eine Präsentation vermittelte zudem einen Überblick über aktuelle gesetzliche
Vorschriften und Neuerungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung sowie der
Straßenverkehrs-Ordnung in Bezug auf diese Fortbewegungsmittel. Ergänzend wurden
Inhalte zur Unfallprävention thematisiert.
Im Anschluss daran erhielten die Teilnehmenden im praktischen Teil auf dem
Übungsplatz konkrete Fahrtipps sowie die Möglichkeit, in einem
Geschicklichkeitsparcours ihre Fähigkeiten zu erproben und zu verbessern. Dabei
wurde insbesondere aufgezeigt, an welchen Stellen noch Optimierungsbedarf im
sicheren Umgang mit einer Rikscha besteht. Die Übungsstationen wurden mehrfach
durchfahren, um die Fahrsicherheit nachhaltig zu erhöhen.
Die Präventionsmaßnahme wurde von allen Beteiligten äußerst positiv bewertet.
Weitere Informationen zur Thematik Rikscha-Nutzung in Offenbach gibt es unter
nachfolgendem Link: https://fzof.de/unsere-projekte/rikscha-fuer-offenbach/
Hinweis: Dieser Meldung ist ein Bild beigefügt (Quelle: PP Südosthessen).
2. Verdacht der sexuellen Belästigung in Schwimmbad: Ermittlungen gegen
25-Jährigen - Dietzenbach
(lei) Nach einem Vorfall am Sonntagnachmittag in einem Schwimmbad an der
Offenthaler Straße ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der
sexuellen Belästigung gegen einen 25 Jahre alten Mann.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich der Vorfall gegen 17.30 Uhr im Bereich
des Schwimmbeckens ereignet haben. Zeugenangaben zufolge soll es dabei zu einer
unangemessenen körperlichen Annäherung zum Nachteil einer Jugendlichen gekommen
sein, die daraufhin das Badepersonal informierte.
Die alarmierten Polizeibeamten trafen den 25-Jährigen noch vor Ort an und nahmen
ihn vorläufig fest. Anschließend wurde er zur Durchführung
erkennungsdienstlicher Maßnahmen vorübergehend auf die Polizeiwache gebracht,
ehe er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern derzeit an. Die
Kriminalpolizei bittet weitere Badegäste, die das Geschehen beobachtet haben
oder Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 zu
melden.
3. Mutmaßlich mit Waffe gedroht: Zeugensuche! - Dietzenbach
(fg) In der Justus-von-Liebig-Straße (einstellige Hausnummern) kam es am
Dienstagabend zu einer lautstarken Auseinandersetzung. Die Polizei ermittelt nun
wegen des Verdachts der Bedrohung und sucht einen etwa 25 Jahre alten,
schwarzhaarigen Mann. Der Gesuchte trug eine lange sowie schwarze Hose, ein
kurzärmliges T-Shirt und schwarz-weiße Schuhe. Im Rahmen der Auseinandersetzung
auf dem dortigen Gehweg habe der Unbekannte eine Waffe hervorgeholt und diese
drohend in Richtung eines 50-Jährigen aus Dietzenbach gehalten. Anschließend
machte sich der Täter davon. Zeugen, die am Abend, gegen 20.45 Uhr,
Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234
bei der Kriminalpolizei.
4. Betrüger brachten Rentnerin um ihr Erspartes: Zeugen gesucht! - Mühlheim am
Main
(cb) Betrüger brachten eine Rentnerin am Dienstag um ihr über Jahre Erspartes,
in der Summe um mehrere zehntausend Euro. Das Telefon der Mühlheimerin klingelte
gegen 15 Uhr. Am anderen Ende gab sich eine Frau als Polizeibeamtin aus. Sie
tischte der Seniorin die Geschichte auf, dass man mehrere Täter geschnappt
hätte, welche sämtliche Details der Angerufenen kennen würden. Im weiteren
Verlauf des Telefonates wollte die Betrügerin wissen, welche Wertgegenstände die
Dame bei sich zu Hause verwahrt. Als die Rentnerin dann antwortete, dass sie
einiges an erspartem Geld zu Hause aufbewahre, entgegnete die vermeintliche
Polizistin, dass eine Kollegin vorbeikommen würde, um die Wertgegenstände in
Sicherheit zu bringen. Kurze Zeit später klingelte es schließlich an der
Wohnungstür der 80-Jährigen. Eine etwa 40 Jahre alte Frau von kräftiger Statur
sagte, sie wäre ebenfalls Polizistin und müsste etwas abholen. Daraufhin übergab
die Seniorin ihr Erspartes an die Frau, die zwischen 1,55 Meter und 1,65 Meter
groß war und dunkle, halblange, leicht lockige Haare hatte. Die Betrügerin
flüchtete anschließend schnellen Schrittes über die Breslauer Straße in
unbekannte Richtung. Die Seniorin wurde währenddessen am Telefon durch die
Anruferin gehalten und beschwichtigt. Die Beamten des Fachkommissariats haben
die Ermittlungen aufgenommen und bitten unter der Kripo-Hotline (069 8098-1234)
um Zeugenhinweise zu der Abholerin.
APPELL: ÜBERGEBEN SIE KEINE WERTSACHEN AN FREMDE
Richtig zu reagieren ist angesichts des perfiden Vorgehens der Täter nicht immer
leicht. Die Betrüger sind für gewöhnlich sehr versiert in der Gesprächsführung
und versetzen die Angerufenen mit zum Teil auch schockierenden Nachrichten
gezielt unter Druck, um ihr Vertrauen zu erschleichen und sie letztlich zur
Übergabe von Geld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen zu bewegen.
Insbesondere werden bei der Legende "Falsche Polizeibeamte" oftmals auch
irreführende Hintergrundgeräusche wie Polizeifunk oder Sirenen eingespielt, um
die Situation echt wirken zu lassen. Durch künstliche Intelligenz sind sie
mittlerweile auch in der Lage Stimmen von Angehörigen zu imitieren, was das
Ganze erst recht arglistig werden lässt. Die Polizei gibt daher nochmals
folgende Tipps, wie sie sich vor solchen Betrügereien schützen können:
- Die echte Polizei wird Sie am Telefon niemals um Geldbeträge
bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
- Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten. Legen Sie
einfach auf!
- Übergeben Sie niemals unbekannten Personen Geld oder Wertsachen.
- Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z. B.
Nachbarn oder nahe Verwandte. Gegenfragen zu stellen ist dabei
keine Unhöflichkeit.
- Sind Sie sich unsicher, oder glauben Sie, Opfer eines
Betrugsversuchs zu sein: Rufen Sie die echte Polizei unter der
Nummer 110.
- Nehmen Sie an Präventionsveranstaltungen Ihrer örtlichen Polizei
teil. Diese bieten regelmäßig Informationsabende für Senioren
und Angehörige an.
5. Streit uferte aus: Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung - Rodgau
(fg) In Weiskirchen uferte ein Streit am Dienstagabend, kurz nach 21 Uhr, in der
Schillerstraße im Bereich einer dortigen Bushaltestelle in eine handfeste
Auseinandersetzung aus. Gegen einen 36-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der
gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Sein Kontrahent aus dem Landkreis
Darmstadt-Dieburg erlitt diverse Prellungen im Bereich der Beine und seines
Gesichts; zudem wies er oberflächliche Schnittverletzungen auf. Er wurde vor Ort
in einem Rettungswagen behandelt. Der Verdächtige, der sich leicht an der Hand
verletzte, erstatte ebenfalls eine Strafanzeige. Er gibt an, ebenfalls
geschlagen worden zu sein. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und bittet diese,
sich unter der Rufnummer 06104 6908-0 auf der Wache der Polizeistation in
Heusenstamm zu melden.
6. Präventionsabend in Rödermark: Schutz vor Anfeindungen und digitalen Gefahren
im Fokus - Rödermark
(cb) Beleidigungen, Bedrohungen und persönliche Angriffe auf Personen des
öffentlichen Lebens nehmen bundesweit spürbar zu. Längst sind davon nicht mehr
nur Politikerinnen und Politiker auf Landes- oder Bundesebene betroffen, sondern
auch kommunale Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger sehen sich zunehmend
Anfeindungen ausgesetzt - sowohl im direkten persönlichen Umfeld als auch in
sozialen Netzwerken.
Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Stadt Rödermark gemeinsam mit dem
Stabsbereich E4-Prävention des Polizeipräsidiums Südosthessen am 10. Juni einen
informativen Präventionsabend in der Mehrzweckhalle in Urberach. Ziel dieser
Veranstaltung war es, Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger, kommunale
Beschäftigte sowie weitere Personen des öffentlichen Lebens für bestehende
Risiken zu sensibilisieren und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten
aufzuzeigen.
Erster Kriminalhauptkommissar Marc Sachs, Leiter des Stabsbereichs E4, eröffnete
die Veranstaltung. In seinem Vortrag vermittelte er praxisnahe Empfehlungen zum
Umgang mit Bedrohungen und Angriffen. Er nutzte konkrete Beispiele um
aufzuzeigen, wie ein wirksames Gefahrenbewusstsein entwickelt werden kann. Auch
wies er in seinem Referat auf die Risiken hin, welche insbesondere mit der
Veröffentlichung persönlicher Informationen in sozialen Medien verbunden sind.
Gleichzeitig appellierte er an die Teilnehmenden, strafbare Handlungen
konsequent zur Anzeige zu bringen.
Im weiteren Verlauf des Abends informierte Polizeihauptkommissar David Jesse,
Sachbereichsleiter im Stabsbereich E4 und verantwortlich für den Bereich
Cybercrime-Prävention, über aktuelle Gefahren im digitalen Raum. Er legte
hierbei einen besonderen Schwerpunkt auf die rasante Entwicklung Künstlicher
Intelligenz und die damit verbundenen Herausforderungen. Er erklärte, wie
moderne Technologien zur Erstellung und Verbreitung manipulierter Inhalte
eingesetzt werden können und gab wertvolle Hinweise zur Erkennung entsprechender
Risiken sowie zu wirksamen Schutzmaßnahmen.
Neben der Vermittlung fachlicher Inhalte bot die Veranstaltung ausreichend
Gelegenheit für Fragen und den persönlichen Austausch. Das große Interesse und
die rege Beteiligung der Anwesenden unterstrichen die hohe Aktualität der
behandelten Themen und den wachsenden Bedarf an präventiven
Informationsangeboten.
Die kostenfreien Vorträge des Stabsbereichs Prävention leisten einen wichtigen
Beitrag zur Stärkung der Präventionsarbeit und zur Förderung eines sicheren
Umgangs mit aktuellen gesellschaftlichen sowie den digitalen Herausforderungen.
Interessierte Institutionen und Organisationen können sich für weitere
Informationen an den Stabsbereich E4 (Prävention) wenden:
praevention.ppsoh@polizei.hessen.de.
Offenbach, 24.06.2026, Pressestelle, Thomas Leipold
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Südosthessen
- Pressestelle -
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer)
Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806
Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109
Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309
Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6301235
OTS: Polizeipräsidium Südosthessen
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