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Stuttgart (ots) - Fokus auf Praxistauglichkeit, vereinfachter Bedienung und
Wirtschaftlichkeit
Die Stuttgarter Planat GmbH befasst sich intensiv mit der Integration von
Künstlicher Intelligenz (KI) in ihr ERP-System FEPA. Dabei geht das Unternehmen
das Thema schrittweise und anhand klarer Leitlinien an: Governance, Datenhoheit
und Haftung. Marco Bux, Principal Product Manager und Head of Development,
erläutert: "Wir verfolgen einen strukturierten, nutzenorientierten Ansatz. Im
Mittelpunkt steht nicht die technologische Inszenierung, sondern die konkrete
Verbesserung von Bedienbarkeit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit." Als Ziel
nennt er eine jederzeit sichere und verantwortungsvolle KI.
Der Entwicklungsleiter führt weiter aus. "Präzision, Datenqualität,
Wiederholbarkeit und Prozesssicherheit stellen den Kern eines ERP-Systems dar.
Wir legen höchsten Wert darauf, alle diese Qualitäten auch beim Einsatz
Künstlicher Intelligenz uneingeschränkt aufrechtzuerhalten."
Neuer KI-Assistent für FEPA für 2026 geplant
Die Kunden des ERP-Herstellers profitieren als erstes von einem neuen
KI-Assistenten für FEPA, der im Laufe des Jahres 2026 mit Pilotkunden im
Praxisbetrieb erprobt wird. Dieser kann jederzeit Fragen zum Einsatz des Systems
beantworten. Dadurch wird die Lernkurve für Neulinge im Umgang mit der
ERP-Software deutlich verkürzt. Wenn zwischendurch Unklarheiten bei der
Bedienung aufkommen, fragt man einfach den KI-Assistenten. So kann man sich
beispielsweise von der KI erklären lassen, welche Daten alle benötigt werden, um
einen Artikel zu erfassen. Oder wie man am einfachsten nach bestimmten Daten
suchen kann. Dadurch werden künftig neue Anwender schneller in die Lage
versetzt, das volle Potenzial des Systems auszuschöpfen.
Marco Bux erklärt: "Es ist im Grunde ein Online-Handbuch mit Chatbot." Wichtig:
Dieser stützt sich ausschließlich auf die offizielle Dokumentation des Systems.
Dadurch ist gewährleistet, dass alle Antworten korrekt sind - die bei
öffentlichen KI-Chatbots immer wieder auftretenden Halluzinationen gibt es bei
FEPA nicht.
Forschungsfelder für künftige KI-Anwendungsmöglichkeiten
Über den KI-Assistenten hinaus befasst sich Planat auf Forschungsfeldern mit
weiteren Anwendungsmöglichkeiten für Künstliche Intelligenz im ERP-Umfeld. Dazu
gehören beispielsweise die KI-gestützte Textunterstützung oder die schrittweise
Integration in Workflows. KI wird dabei gezielt als Ergänzung eingesetzt - etwa
zur Unterstützung bei der Bedienung, zur schnelleren Informationsgewinnung oder
zur Automatisierung einzelner Arbeitsschritte - ohne die Stabilität der
Kernprozesse zu beeinträchtigen. Bei der künftigen Gestaltung der
Benutzeroberfläche von FEPA arbeitet der Stuttgarter Hersteller unter anderem
mit der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart im Studiengang "Medien- und
Wirtschaftspsychologie" zusammen.
Entwicklungschef Marco Bux gibt ein Beispiel für die Zukunft: "Man kann sich
ohne weiteres eine KI-basierte Business Intelligence mit Sprachsteuerung
vorstellen." Er stellt aber klar: "Wir werden nur solche KI-Funktionen
einführen, die die Grundanforderungen an Präzision, Wiederholbarkeit und
Prozesssicherheit zu hundert Prozent erfüllen. Alles andere bleibt solange im
Experimentalmodus, bis es ausgereift ist."
Kundenspezifische Balance zwischen Cloud und On-Premise
Zu den Forschungsfeldern gehört auch "AI on Premise", also die lokale KI-Nutzung
auf dem System vor Ort ohne Cloudzugriff. Einen der zentralen Aspekte stellt die
Frage nach der Datensouveränität dar: Welche Datenbestände können einem
Hyperscaler anvertraut werden, welche sollten besser im eigenen Betrieb bleiben?
"Die Antwort darauf hat der Kunde festzulegen", sagt Marco Bux, "wir sind für
alle Betriebsmodelle offen." Kunden mit hohen Anforderungen an Datenschutz,
Compliance und Datenhoheit werden bei Planat auf jeden Fall auch künftig eine
"sichere Heimat" finden, stellt der ERP-Anbieter klar.
Ausgewählte Pilotkunden mit Leuchtturmprojekten
Bei der Entwicklung neuer KI-Funktionen arbeitet Planat ohnehin eng mit
ausgewählten Pilotkunden an Leuchtturmprojekten, um Praxiserfahrungen zu
sammeln. Derartige Vorhaben gibt es beispielsweise in den Bereich Dokumenten-
und Belegerkennung sowie Conversational Business Intelligence.
"Anhand der Projekte testen wir die Zuverlässigkeit, die Praxistauglichkeit und
letztlich den Nutzen für die Kunden", erläutert Marco Bux. Das Credo: KI ist
kein Selbstzweck, sondern muss einen nachweisbaren Return on Invest für die
Anwender aufweisen. Die wirtschaftlichen Vorteile für die Kunden und die
Stabilität sind und bleiben oberste Priorität.
Bei der Auswahl der Projekte sowie der Bewertung von Praxistauglichkeit und
Kundennutzen arbeitet Planat eng mit dem Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnik und Automatisierung IPA zusammen. Zudem profitiert der
Stuttgarter ERP-Hersteller von der KI-Expertise der GSG GENII Software Group
(GENII), zu der Planat seit Ende 2024 gehört. Die Unternehmensgruppe mit rund
3.000 Mitarbeitenden an mehr als 35 Standorten operiert über sechs
branchenfokussierte Geschäftsbereiche: Fertigung, Einzelhandel,
Großhandel/Distribution, Automotive Aftermarket, Labore und öffentliche
Verwaltung. "In allen Einheiten ist KI ein wichtiges Thema", sagt Marco Bux,
"und wir und vor allem unsere Kunden profitieren von einem regen
Erfahrungsaustausch über KI innerhalb der Gruppe."
KI für Support, Entwicklung und Dokumentation.
Neben der stufenweisen Integration in die ERP-Software nutzt Planat KI auch
intern. Einsatzgebiete sind beispielsweise Support- und Entwicklungsprozesse
sowie die Analyse von Code und Dokumentationen. "Viele interne Projekte bilden
die Grundlage für spätere produktive Anwendungen im ERP-System", verrät Marco
Bux. So wird Künstliche Intelligenz ein integraler Bestandteil von FEPA -
schrittweise, kontrolliert und mit einem klaren Fokus auf dem praktischen Nutzen
für Unternehmen.
Auch bei der Auswahl seiner Partner für fach- und anwendungsspezifische
Ergänzungsprogramme sowie der Erweiterung des Partnernetzes rund um die
ERP-Software legt Planat großen Wert auf die KI-Kompetenz. "Wir sind dabei, ein
Ökosystem rund um FEPA aufzubauen, in dem Künstliche Intelligenz sukzessive in
allen Bereichen zum Einsatz kommt, in denen ein nachhaltiger wirtschaftlicher
Nutzen für unsere Kunden entsteht", bringt Entwicklungschef Marco Bux die
Strategie von Planat auf den Punkt.
Die PLANAT GmbH ( www.PLANAT.de (http://www.planat.de) ) bietet mit der
skalierbaren ERP-Standardsoftware FEPA einen flexiblen IT-Service "Made in
Germany" für den produzierenden Mittelstand. In der Basisversion verantwortet
die Software Vertrieb, Beschaffung, Logistik, Produktionsplanung und -steuerung
mit Betriebsdatenerfassung und betriebswirtschaftliche Anwendungen. On top
können bedarfsgerecht branchenspezifische Softwareinhalte integriert und diverse
Add-ons, wie z. B. ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) oder
Customer-Relationship-Management (CRM), eingesetzt werden. Das innovative,
modulare Softwarekonzept ergänzt PLANAT seit 1981 durch branchenspezifische
Beratung sowie durch verlässlichen Support.
Pressekontakt:
Kontakt: PLANAT GmbH,
Schönbergstr. 45-47, 73760 Ostfildern (bei Stuttgart), Deutschland,
Tel.: +49 (0)711-16756-0, E-Mail: mailto:software@PLANAT.de,
Web: http://www.PLANAT.de
Ansprechpartner: Cecilia Fischer - E-Mail: mailto:cecilia.fischer@planat.de
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OTS: PLANAT GmbH
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