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BPOL NRW: Entschärfer-Einsatz am Hauptbahnhof: Bundespolizei ermittelt Verursacher

22.04.2026 13:26 Uhr Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Dortmund (ots) - Am 21. April fand aufgrund eines vergessenen Rucksacks ein Einsatz der Entschärfer der Bundespolizei statt. In dem als ungefährlich eingestuften Gepäckstück stellten die Einsatzkräfte Hinweise auf den Eigentümer fest. Gegen 20:10 Uhr meldete der Triebfahrzeugführer des RE 57 (Zuglauf Warburg-Dortmund Hbf.) der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof, dass er in dem Zug einen Rucksack aufgefunden hatte. Eine durch den 61-Jährigen durchgeführte Nachfrage bei umstehenden Reisenden verlief negativ. Ein Eigentümer war nicht ausfindig zu machen. Mehrere Streifen der Bundespolizei räumten den Zug sowie den Bereich der Bahnsteige 2-5 und sperrten diesen ab. Der Zugverkehr wurde ebenfalls eingestellt. Da das Gepäckstück nicht einsehbar war, forderten die Einsatzkräfte den Entschärfungsdienst der Bundespolizei an. Die Spezialkräfte fertigten Röntgenaufnahmen des Rucksacks und stuften ihn im Anschluss als gefahrlos ein. Nach der Öffnung des Gegenstandes übergaben sie ihn an eine Streife der Bundespolizei. Bei einer Durchsuchung stellten die Uniformierten Hinweise auf den Eigentümer fest. Nachdem die Daten des 74-jährigen deutschen Staatsbürgers feststanden, übergaben die Polizisten den Rucksack als Fundsache an die Deutsche Bahn. Die Dauer der entstandenen Verspätungen ist noch nicht bekannt. In diesem Zusammenhang appelliert die Bundespolizei eindringlich an alle Reisenden, ihre Gepäckstücke nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Denn durch einen möglichen Diebstahl können persönliche Gegenstände abhandenkommen. Zudem können weitreichende polizeiliche Maßnahmen und demzufolge Kosten erforderlich werden. Diese Kosten können von der Verursacherin bzw. dem Verursacher eingefordert werden. Wenn Sie Ihr Gepäckstück im Zug oder am Bahnhof vergessen haben, informieren Sie bitte unverzüglich das Eisenbahnverkehrsunternehmen. Wenden Sie sich hierzu bitte an die jeweiligen Informationsbereiche sowie Reiseauskünfte im Bahnhof.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Björn Dahle Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 - 1012 Mobil: +49 (0) 173/ 71 50 710 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de X (Twitter): @BPOL NRW

Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70116/6260415 OTS: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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